ÖAMTC begrüßt raschen Austausch der Alu-Leitschienen auf Autobahnen

Nächster Schritt im Sinne der Verkehrssicherheit müssen Blend- und Sichtschutz-Vorrichtungen sein

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Das Austausch-Programm der Asfinag die Alu-Leitschienen durch Beton- oder Stahl-Leitschienen zu ersetzen, ist ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im hochrangigen Straßennetz Österreichs", zeigt sich ÖAMTC-Verkehrsexperte Roman Michalek von der Austausch-Offensive angetan.

Aufgrund zahlreicher tragischer Unfälle, bei denen es durch den Bruch des Alus zu schwerwiegenden Verletzungen gekommen ist, haben die ÖAMTC-Verkehrsexperten seit Mitte der 90er Jahre auf den Einsatz von Beton- bzw. Stahl-Leitschienen gedrängt. Der Vorteil der Beton-Leitschienen liegt darin, dass höchstmöglicher Anprallschutz gewährleistet wird. Horrormeldungen wie durch Leitschienen krachende Lkw sollen dadurch, wie der Experte hofft, schon bald der Vergangenheit angehören. Der Vorteil von Leitschienen aus Stahl liegt in der Robustheit des Materials. Scharfkantige Brüche wie beim Aluminium sind ausgeschlossen.

Auch Motorradfahrern wird durch die neuen Leitschienen höchst mögliche Sicherheit geboten. "Allerdings ist die Asfinag bei der Errichtung gefordert. Schließlich müssen die Straßenerhalter für optimale Sicherheitsbedingungen der Motorradfahrer durch geeigneten Unterfahr-Schutz sorgen", betont Michalek.

Der Austausch der Alu-Leitschienen ist nach Ansicht der Clubexperten ein erster wesentlicher Schritt in Richtung Verbesserung der Verkehrssicherheit auf Autobahnen. "Der nächste der kommen muss, geht in Richtung Verbesserung des Blend- und Sichtschutzes im Bereich der Mitteltrennung", erinnert der Verkehrsexperte des Clubs. Zahlreiche Unfälle, verursacht durch Schaulustige, untermauern diese ÖAMTC-Forderung.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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