Schülerparlament tagte im Landtag Utl: LTP Dörler und LR Stemer: "Wichtiges Diskussionsforum"

Bregenz (VLK) – Im Plenarsaal des Vorarlberger Landtages begrüßten heute, Dienstag, Landtagspräsident Manfred Dörler
und Schulreferent Landesrat Siegi Stemer rund 40
Schulsprecherinnen und -sprecher von Allgemein- und
Berufsbildenden Höheren Schulen. Themen dieser ersten
Tagung des Schülerparlaments waren Unterrichtsgestaltung, Wirkungsbereich der Schülervertretung, Schuldemokratie
sowie Schule und Wirtschaft. ****

AHS-Landesschulsprecher Florian Steininger sieht im Schülerparlament einen wesentlichen Beitrag zu mehr
Mitbestimmung im Schulalltag und erhofft sich durch das
künftig zweimal jährlich tagende Gremium eine stärkere Wahrnehmung der Schülerinteressen in der Öffentlichkeit. In Ausschüssen befassten sich die Jugendlichen mit
Verbesserungen im Bereich der Unterrichtsgestaltung, einem
Mehr an Mitsprache in schulischen Belangen sowie einer
verstärkten Einbeziehung in mögliche Kooperationen zwischen Wirtschaft und Schule. Steininger: "Wir wünschen uns
darüber hinaus eine gesetzliche Verankerung des
Schülerparlaments, da dies nicht nur eine Steigerung der Schuldemokratie, sondern eine ganz wesentliche Aufwertung
der Schülervertretung mit sich bringen würde."

Landtagspräsident Dörler sieht im Schülerparlament ein wichtiges Diskussionsforum im Bereich der Schuldemokratie:
"Die für das erste Schülerparlament gewählten Themen halte
ich für außerordentlich wichtig, weil Bildung ein
maßgebliches Kapital für die spätere berufliche Laufbahn darstellt. Deshalb kommt der Auseinandersetzung mit Themen
wie Unterrichtgestaltung und Schuldemokratie sowie auch
einer verstärkten Mitsprache im Bereich Schule und
Wirtschaft große Bedeutung zu."

Laut Landesrat Stemer "ist die Partnerschaft von Schule
und Wirtschaft für die moderne zukunftsorientierte
Ausbildung in Vorarlberg ein gemeinsames Anliegen; Schüler,
Lehrer und Unternehmer können viel voneinander
profitieren". Stemer verwies auch auf den österreichweiten Bildungscluster, den das Bildungsministerium und die Wirtschaftskammer zur Förderung der Zusammenarbeit von
Schule und Wirtschaft vor wenigen Monaten präsentierten. (gw/hapf/dig,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0011