Staat oder privat?

LH Haider regt Grundsatzdiskussion über Landesgesellschaften an - Neue Restrukturierungsschritte notwendig

Klagenfurt (LPD) - Landeshauptmann Jörg Haider strebt eine Grundsatzdiskussion über alle ausgegliederten Landesgesellschaften, vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) bis hin zur Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft (KABEG), an. Dabei gehe es um die Entscheidung, entweder die Bereiche voll zu privatisieren oder wieder in die Verantwortung des Landes zurückzuführen. "Ein bisschen schwanger gibt es nicht", so der Landeshauptmann im Pressefoyer nach der heutigen Regierungssitzung. Bessere Strukturen seien
notwendig.

Es gehe nicht an, dass in Gesellschaften privates Unternehmertum durch die Manager gespielt werde, andererseits aber das Land die volle Haftung und Verantwortung zu tragen habe und bei Problemen immer Feuerwehr spielen müsse. Die Kostenstrukturen müßten einmal vollständig auf den Tisch gelegt und verglichen werden, teure Parallelstrukturen und Doppelgeleisigkeiten dürfte es nicht geben.

Es müsse klar erkennbar werden, wer die Verantwortung trage, entweder die Manager oder die Politik. Derzeit sei es aber so, dass die Politik "ständig die Kastanien aus dem Feuer hole", anschließend jedoch die Manager die Erfolge auf ihre Fahnen heften. Wer zahle, müsse auch anschaffen können, so Haider.
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