Eder: SPÖ begrüßt Kfz-Steuerumstellung auf ökologische Kriterien

Wien (SK) "Eine Bemessung der Kfz-Steuern nach dem Schadstoffausstoß, wie sie gestern vom ÖVP-Verkehrssprecher Kukacka vorgeschlagen wurde, ist auch für die SPÖ wünschenswert. Damit könnte der Zunahme des Schadstoffsausstoßes des Kraftfahrzeugsverkehrs wirksam entgegengetreten werden", erklärte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Nicht zuletzt an Wintertagen mit ausgeprägten Inversionswetterlagen werde deutlich, wie sehr Feinstäube in der Luft in Wien und auch in anderen Städten aus dem Verkehr zugenommen haben. ****

Wesentlichen Anteil daran habe der hohe Dieselanteil in der PKW-Fahrzeugflotte (rund 60 Prozent aller Neuwagen sind derzeit Diesel-PKW), wodurch der Anteil von gesundheitsschädlichen, lungengängigen Rußpartikeln in der Atemluft bedeutend angestiegen sei. "Dieser Entwicklung wird von Seiten einer verantwortungsvollen Politik durch die Förderung umweltfreundlicher, technisch verfügbarer Fahrzeuge entgegenzutreten sein", unterstrich der SPÖ-Abgeordnete. Darüber hinaus sollte laut Eder auch der CO2-Anstieg aus dem Verkehr durch eine Umstellung der Kraftfahrzeugbesteuerung und einer Begünstigung treibstoffsparender und schadstoffarmer Fahrzeuge bekämpft werden. Die Schaffung steuerlicher Incentives würde jedenfalls dazu beitragen, das Kyoto-Ziel (minus 13 Prozent CO2-Emmissionen bis 2010) tatsächlich zu erreichen. Eine neue Bundesregierung sollte jedenfalls so rasch als möglich dementsprechende Konzepte zur Neugestaltung der Kfz-Besteuerung ausarbeiten, schloss Eder. (Schluss) cs/mp

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