Dolinschek: "Höchste Zeit für Abschaffung der Pensionsprivilegien der Beamten"

Pensionssystem der Beamten muß an jenes der ASVG-Versicherten angeglichen werden

Wien, 2003-01-21 (fpd) - Der freiheitliche Sozialsprecher Abg. Sigisbert Dolinschek sieht keine Notwendigkeit, die frühzeitige Alterspension wegen langer Versicherungsdauer und die "Hacklerregelungen" abzuschaffen. ****

Um die Pensionen langfristig zu sichern, werde es notwendig sein, die langjährige Forderung der FPÖ, die verschiedenen Pensionssysteme zu vereinen, rascher als geplant umzusetzen. Ebenso seien sämtliche Pensionsprivilegien zu durchforsten, meinte Dolinschek.

Es ist für Dolinschek nicht einzusehen, daß Arbeiter, die "45 Jahre auf dem Buckel haben und 60 Jahre alt sind, dann noch länger arbeiten müssen, wenn es andererseits Begünstigte gibt, wie im öffentlichen Dienst, bei den Eisenbahnern oder Postbediensteten, die weiter zwischen 50 und 60 Jahren in Pension gehen können". Das werde kein österreichischer Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft verstehen.

Es bestehe zweifellos Handlungsbedarf, ältere Arbeiter, egal in welchem Bereich, länger gesund in Beschäftigung zu halten. Sollte jemand 45 Beschäftigungsjahre erreicht haben, so sollte dieser ohne Abschläge in Pension gehen können, "denn das ist heute nur über dem 60 Lebensjahr möglich", forderte der freiheitliche Sozialsprecher abschließend. (Schluß)

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