SICHERHEITSTECHNISCHE MAßNAHMEN BEIM MARGARITZENSPEICHER NOTWENDIG Utl. Strenge bescheidmäßige Auflagen müssen eingehalten werden

Wien, (bmlfuw; 21.01.2003) Zur Diskussion um die Sicherheitsüberprüfung der Talsperre Margaritzenspeicher in Kärnten teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit, dass die Austrian Hydro Power (AHP) zu sicherheitstechnischen Überprüfungen sowie entsprechenden Wartungsarbeiten ihrer Staubecken verpflichtet ist. Im Fall der Talsperre Margaritzenspeicher geht es konkret um die Überprüfung und Revision des Möllstolleneinlaufes. Um diese aus sicherheitstechnischer Verantwortung notwendige Überprüfung ordnungsgemäß durchführen zu können, ist eine beschränkte Absenkung des Wasserspiegels im Staubecken erforderlich, was jedoch jedenfalls unter Beachtung ökologischer Anliegen zu erfolgen hat. Betont wird, dass eine derartige Teilabsenkung nichts mit einer Spülung des Speichers zu tun hat.****

Um etwaige negative Auswirkungen in der Möll und der Drau hintan zu halten, hat BM Mag. Wilhelm Molterer bereits im vergangenen Jahr die Wasserrechtsbehörde in Verbindung mit der Talsperrenüberwachung beauftragt, die weitere Vorgangsweise mit den betroffenen Stellen des Landes Kärnten, der Austrian Hydro Power sowie den Naturschutzorganisationen festzulegen, um eine von allen Stellen akzeptierte Lösung zu erarbeiten. Die vorgesehenen Arbeiten müssen auf den Ergebnissen dieser Beratungen basieren und gleichzeitig den strengen Auflagen der Wasserrechtsbehörde entsprechen. Wesentlich erscheint, dass derartige Arbeiten nur bei entsprechend günstigen Rahmenbedingungen bzw. Witterungsverhältnissen durchgeführt werden. Ein Vertreter der obersten Wasserrechtsbehörde sowie ein gewässerökologischer Amtssachverständiger werden vor Ort sein, um ein entsprechendes Vorgehen sicherzustellen. Dies teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft abschließend mit.

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