"Mobile Sekundärprävention" erfolgreich gestartet

LR Bischof: Innovative Impulse durch Studiengang Intermedia

Dornbirn (VLK) – Die Sekundärprävention bildet einen Schwerpunkt des Vorarlberger Drogenkonzeptes 2002. Im
Mittelpunkt steht dabei die rasche und flexible
Intervention bei entstehenden Drogenproblemen vor allem bei Jugendlichen, die zwar noch keine manifesten
Krankheitssymptome aufweisen, aber ein hohes Risiko für schädlichen Drogengebrauch tragen. Im Rahmen eines
gemeinsamen Projektes mit der "Mobilen Sekundärprävention"
stellt jetzt der Studiengang Intermedia der Fachhochschule
einer Expertengruppe beeindruckende Videospots zum Thema
Sucht vor. ****

Gesundheits-Landesrat Hans-Peter Bischof verfolgt mit
der "Mobilen Sekundärprävention" das Ziel, dass
problematischer Drogenkonsum möglichst schon in seiner
Entstehung erkannt und angemessen darauf reagiert werden
kann. Über die verschiedensten Projekte sollen Jugendliche
im Rahmen dieses landesweiten Projektes zu einem bewussten
und selbstkritischen Umgang auch mit legalen Drogen geführt
werden. Als vorbildlich bezeichnete Bischof die
hervorragende Kooperation zwischen dem Studiengang
Intermedia der Fachhochschule Vorarlberg mit Dozent
Christian Dorn und der Sekundärprävention, die bei der
Stiftung Maria Ebene angesiedelt ist und von Karl-Heinz
Marent geleitet wird.

Ein Semester lang beschäftigten sich die Studenten
gemeinsam mit der Mobilen Sekundärprävention mit
Möglichkeiten medialer Intervention zur Suchtvorbeugung bei Jugendlichen. Ergebnis sind spannende und sehenswerte
Videospots, die "unter die Haut" gehen. Das interessante
Medium bietet weit reichende Einsatzmöglichkeiten. Das anspruchsvolle Seminardesign kann als Workshop im
Jugendbereich angeboten werden. Damit lassen sich auch
gefährdete Jugendliche motivieren, sich intensiv mit dem
Thema Sucht auseinander zu setzen. Die Feinfühligkeit der
Studenten für die Zielgruppe und die Sensibilität für das
Thema spiegelt sich in den Spots wider und garantiert das
Erreichen jugendlichen Drogenkonsumenten.

Für Landesrat Hans-Peter Bischof zeigt die
ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Fachhochschule und
"Mobiler Sekundärprävention", dass durch Forschung und
Entwicklung ein wesentlicher Beitrag zur Innovation im Gesundheitsbereich möglich ist. Das große Interesse anderer Länder sei eine weitere Bestätigung für den erfolgreichen
Start der "Mobilen Sekundärprävention" in Vorarlberg.
(hh/ug,nvl)

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