VP-Parzer: Schafflerhofgründe sollen nicht Kieswerk werden

Wien (21. 1. 2003) - "Eine Nachnutzung der derzeitig landwirtschaftlich genutzten Flächen des Schafflerhofes als Kiesabbaustätte ist den in unmittelbarer Nähe lebenden Donaustädtern nicht zuzumuten. Wir lehnen daher jegliche Umwidmung in diese Richtung ab" sagte heute VP-Abgeordneter Robert PARZER angesichts von Zeitungsberichten, die von einer Ausweitung des Kiesabbaus auf den landwirtschaftlichen Flächen des von der Stadt Wien verwalteten Stadtgutes Essling sprechen. ****

Für den Kiesabbau ist eine solche Fläche aufgrund ihrer Nachbarschaft zu einer Wohnsiedlung einfach ungeeignet. Außerdem sind auch die Auswirkungen auf das Grundwasser nicht geklärt" so Parzer. Für den Kiesabbau ist eine solche Fläche aufgrund ihrer Nachbarschaft zu einer Wohnsiedlung einfach ungeeignet. Es könne nicht sein, dass die Bürger der betroffenen Gegend, nur weil die MA 49 Pachtverträge auslaufen lässt, derartige Einbussen an Lebensqualität hinnehmen müssen.

In diesem Fall müsse einfach die Lebensqualität Vorrang haben. Mit dem bei einer Rückgabe der Gutsflächen drohenden Verkaufs des ehemaligen landwirtschaftlichen Geländes an eine bereits bestehende Kiesabbaufirma würde deren Abbaufläche direkt an eine Einfamilienhaussiedlung grenzen. Auch wäre das Selbsternteprojekt der MA 49, das bei der Bevölkerung auf große Akzeptanz stösst, gefährdet. Parzer appelliert an alle Verantwortlichen, die geplante Nutzung zu verhindern. "Die Volkspartei in der Donaustadt wird auf jeden Fall alles daran setzen, um im Einvernehmen mit den Betroffenen und den zuständigen Behörden ein solches Projekt von den Bürgern abzuwenden", schloss Parzer. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Wien - Pressestelle
Tel. 515 43-0
Fax. 515 43-29
mailto: presse@oevp-wien.at
http://www.oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW0001