KUKACKA: MASSNAHME GEGEN FEINSTAUB IN LINZER LUFT: KATALYSATOR ODER RUSS-PARTIKELFILTER FÜR LKW UND DIESEL-AUTOS

KFZ-Steuer künftig nach Schadstoffausstoß bemessen

Wien, 19. Jänner 2003 (ÖVP-PK) Da der Straßenverkehr mit ein wesentlicher Verursacher für den lungenschädigenden Feinstaub in der Linzer Luft ist, müssen auch in diesem Bereich konkrete Überlegungen angestellt werden, um dieses Problem in den Griff zu bekommen, erklärte ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Mag. Helmut Kukacka heute, Sonntag, zur aktuellen Diskussion über die Linzer Luft. Man darf das Auto nicht verteufeln, aber es darf nicht mehr wert sein, als das Recht der Menschen auf Gesundheit und Wohlbefinden. ****

Besonders bei den mit Diesel betriebenen Autos muss der "umweltpolitische Hebel" angesetzt werden. Kukacka spricht sich in diesem Zusammenhang für die rasche, verpflichtende Vorschreibung von Stickoxid-Katalysatoren und Ruß-Partikelfilter für LKW und Diesel-Autos aus. Denn laut Studien der Universität Wien stoßen Diesel-Fahrzeuge zwei bis drei Mal mehr Stickstoffoxide und bis zu tausend Mal mehr Rußpartikel aus wie die "Benzinautos". Dazu kommt, dass zwei von drei Neuwagen Diesel-PKWs sind, so Kukacka.

Der ÖVP-Verkehrssprecher unterstützt in diesem Zusammenhang auch den Vorschlag der EU-Kommission vom 9.9.2002, die KFZ-Steuer künftig europaweit einheitlich nach dem Schadstoffausstoß zu bemessen und somit ein starkes Signal für mehr Umweltschutz im motorisierten Straßenverkehr zu setzen. Je geringer der CO2-Ausstoß - aber auch der Dieselpartikel - eines Fahrzeuges seien, desto weniger Steuer soll in Zukunft gezahlt werden. "Es muss eine der ersten Aufgaben der neuen Bundesregierung sein, dass auf EU-Ebene rasch diese Vorschläge umgesetzt und verschärfte Richtlinien und Maßnahmen durchgesetzt werden", schloss Kukacka.
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