ARBÖ: Kaiserwetter und ideale Pistenbedingungen ist gleich Stau

Kilometerlange Staus auf Transitstrecken durch Urlauberschichtwechsel

Wien (ARBÖ) - Kaiserwetter und ideale Schneebedingungen in den Schigebieten in West- und Ostösterreich, ist gleich Stau auf den Transitrouten. Diese Gleichung ging laut ARBÖ auch an diesem Samstag wieder voll auf.

Besonders betroffen waren die Transitstrecken in Westösterreich und in Ostösterreich die Zufahrt zum Semmering. In Vorarlberg brauchten die Autofahrer auf der A14, Rheintalautobahn, sowohl vor dem Pfändertunnel in Bregenz als auch vor dem Ambergtunnel in Feldkirch in einem 2 bzw. 4 Kilometer langen Rückstau sehr viel Geduld. Auch auf der Ausweichstrecke der B190, Vorarlberger Bundesstraße, kam es zwischen Bregenz und Lochau zu einem rund 4 Kilometer langen Stau in Richtung Süden.

Das "Stau-Bundesland" schlechthin war heute Vormittag Tirol. Hier kam es vor allem auf der A12, Inntalautobahn vor den Ausfahrten zu den Schitälern zu erheblichen Staus. Vor der Ausfahrt Kufstein reichte der Stau auf die A93, Verbindung Kufstein-Rosenheim bis zum Knoten Inntaldreieck zurück. Auf einer Strecke von rund 25 Kilometern ging es laut ARBÖ-Informationsdienst nur mehr im Schritttempo bzw. gar nicht mehr weiter. Schifahrer, die im Zillertal ihrem Vergnügen frönen wollten, brauchten sehr, sehr viel Geduld. Der Stau in Richtung Hintertuxer Gletscher und Mayrhofen reichte auf der gesamten B169, Zillertaler Bundesstraße, bis auf die A12, Inntaltautobahn vor die Ausfahrt Wiesing zurück. Nach ersten Schätzung betrug die Anfahrtszeit zu den Parkplätzen der Schilifte bis zu 2 Stunden. Auch auf der B179, Fernpass Bundesstraße, hieß es viel Geduld aufbringen. Auf einer Strecke von rund 49,2 km zwischen Vils und Nassereith kam die Blechschlange in beiden Richtungen abschnittsweise nur mehr im Schneckentempo weiter. Gegen 10 Uhr musste im Grenztunnel zwischen Vils und Füssen Blockabfertigung verhängt werden.

In Salzburg waren die Hauptstaustrecke die A10, Tauernautobahn, im Bereich zwischen Salzburg und Werfen und die B311, Pinzgauer Bundesstraße. Hier kam es wieder zu Staus im zähflüssigen Verkehr in Richtung Süden. Ein Auffahrunfall bei Golling, bei dem glücklicherweise nur Blechschaden entstand, sorgte für eine weitere Verschärfung der Situation. Auf der B311, Pinzgauer Bundestrasse, kam es bei Maishofen zu einem rund 5 Kilometer langen Stau in beide Richtungen. Steirische Schifahrer mussten vor allem auf der B320, Ennstal Bundesstrasse, auf der Strecke zwischen Liezen und Stainach mit sehr zähem Verkehr rechnen.

In Ostösterreich stand wie an jedem Wochenende der Semmering im Mittelpunkt der Staureports. Auf der B306, Semmeringersatz Bundesstraße, reichte der Stau vor der Passhöhe gegen 10 Uhr rund 6 Kilometer zurück.

"Alles in allem dürfte dieses Wochenende erst einen kleine Vorgeschmack auf das kommende Wochenende liefern. Das Rennwochenende in Kitzbühl dürfte die Stausituation noch um einiges verschärfen", ist Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst überzeugt.

(Forts. mögl.)

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