Möllspülung: Versprochen - gebrochen

Tiefe Betroffenheit über das Vorgehen der Austrian Hydro Power (AHP) in Verbindung mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, zeigten sich heute FP-NRAbg. Dipl.Ing Uwe Scheuch sowie der Bürgermeister der Gemeinde Großkirchheim Peter Suntinger zum Thema weitere Spülung der Margaritze.

Scheuch: "Versprochen, gebrochen, so könnte man dieses Vorgehen bezeichnen". Alle zuständigen Stellen des Bundes und der AHP hätten versprochen, nie wieder eine Möllspülung durchzuführen. Gegen die essenziellen Interessen der regionalen Bevölkerung (Tourismus) in einer ohnehin schon wirtschaftlich benachteiligten Region, komme es nun doch wieder zur Spülung der Margaritze

"Uns hat man praktisch nur mehr schriftlich von der Vorgangsweise in Kenntnis gesetzt", so Suntinger, "und das noch relativ spät". Vollkommenes Versagen ortet Scheuch bei Landesrat Wurmitzer und seinem Parteifreund Molterer, die sich immer wieder als oberste Naturschützer nach außen aufspielen. "Wenn es aber um die Interessen der Regionalbevölkerung und die Sache selbst geht, machen sie immer wieder mit den Wiener Schreibtischtätern gemeinsame Sache", so Scheuch

Scheuch und Suntinger wollen alles unternehmen, um für die Zukunft eine tragbare Lösung des Gletscherschliffes zu erreichen. Die einfachste und vernünftigste Variante wäre ihrer Meinung nach noch immer die Errichtung einer Steinschlichtung am Sandersee, damit dieser seine natürliche Vorfilterwirkung wieder aufnehmen könne.

Nationalrat Scheuch sowie Landtagsabgeordneter Gallo erklärten, sie stehen voll hinter den Forderungen der Bürgermeister des Mölltales und hinter den Interessen der Bevölkerung dieser Talschaft.

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