Konjunkturgespräch mit Wirtschaftskapitänen

Pröll: Optimistische Einschätzung, zusätzliche Maßnahmen

St.Pölten (NLK) - "Niederösterreichs Wirtschaftskapitäne schätzen die Lage und Entwicklung der heimischen Wirtschaft, nicht zuletzt auf Grund der Entwicklung in den eigenen Unternehmen, durchaus positiv ein - dieser Optimismus widerspricht damit in vielen Bereichen der veröffentlichten Meinung", so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Anschluss an das heutige Konjunkturgespräch mit heimischen Spitzenvertretern aus der Wirtschaft. Diese Ansicht gebe Anlass zu Optimismus, entbinde jedoch die Politik nicht von der Verantwortung, rasch zu handeln. Dieses Konjunkturgespräch mit Vertretern aus der Wirtschaft stelle zudem eine Art "Begleitung aus der Praxis" dar und unterstütze damit die wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Entscheidungen im Bundesland Niederösterreich. Denn trotz eines hohen Beschäftigtenstandes - derzeit gibt es rund 510.000 unselbstständig Erwerbstätige in Niederösterreich - gebe es regionale Problemfelder. Deshalb werden zur Ankurbelung der Bauwirtschaft nicht nur Investitionen in den Wohnbau vorgezogen, die allen Regionen Niederösterreichs zugute kommen, sondern auch der Infrastrukturausbau massiv vorangetrieben. Als Beispiele nannte der Landeshauptmann den baldigen Baubeginn für den viergleisigen Ausbau der Westbahn zwischen Wien und St. Pölten sowie den Ausbau der S 2. Um die "besten Köpfe" zusammenzuführen, werde die Donau-Universität außerdem mit bedeutenden Einrichtungen wie dem Frauenhofer-Institut und mit dem Forschungszentrum Seibersdorf verstärkt zusammenarbeiten.

Zur Verbesserung der Standortqualität soll weiters die Errichtung einer sogenannten "Datenautobahn" beitragen. Demnächst werden vier Pilotprojekte gestartet, bis Ende des Jahres soll es in ganz Niederösterreich einen entsprechenden Breitbandanschluss geben. Zusätzlich wird in Deutschland für die Attraktivität des Standortes Niederösterreich geworben. Diese Werbekampagne wird demnächst gestartet. Pröll: "Wir wollen damit auf die Chancen, die sich für Unternehmen auf Grund unserer geopolitischen Lage und der Attraktivität des Standortes Niederösterreich ergeben, transparent machen und darauf hinweisen, dass in den derzeitigen Grenzregionen im Umkreis von rund 100 Kilometern ein Markt von rund 4 Millionen Menschen existiert."

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