Landauer: Politik hat Aufgabe für hilfs- und pflegebedürftige Menschen tätig zu sein

Versorgungsangebot muss an längere Lebenserwartung angepasst werden

Wien, 2003-01-17 (fpd) - "Sollte die Stadt Wien den außerstationären Bereich genauso ernst nahmen wie den Krankenhausbereich und folglich eine Professionalisierung vorantreiben wollen, wird der Stadt Wien nichts anderes übrig bleiben, als die in der "Andersen-Studie" vorhandenen Anregungen bzw. Kritikpunkte aufzugreifen und umzusetzen", erklärte heute die Gesundheitssprecherin der Wiener FPÖ, Stadträtin Karin Landauer in der heutigen Sondersitzung des Wiener Gemeinderates. ****

Landauer wies darauf hin, dass für die "Sozialen Dienste" in Wien Qualitätsstandards sowie vertikale Durchlässigkeiten, zumindest innerhalb der Pflege- und Betreuungsberufen, Pflegehelferinnen und Diplomierten Krankenpflegepersonal benötigt würden. Auch Politiker und Politikerinnen, denen es ein Anliegen sei in die Gesundheitsvorsorge und Versorgung für hilfs- und pflegebedürftige Menschen außerhalb der Krankenanstalten zu investieren und diese raschest auszubauen, seien ein wichtiger Bestandteil. "Der von der FPÖ gegründete und von mir ehrenamtlich geleitete gemeinnützige Verein "Kleine Soziale Netze" sieht es als Verpflichtung, für hilfs-und pflegebedürftige Menschen tätig zu sein. Es ist der falsche Weg, wenn die Grünen Politikerinnen und Politiker aus den "Sozialen Diensten" verbannen wollen. Es muss sogar die Pflicht eines Politikers oder einer Politikerin sein, aktiv einen Beitrag zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu leisten", so die freiheitliche Gesundheitssprecherin.

Landauer betonte, dass die Politik gefordert sei, das Versorgungsangebot an die längere Lebenserwartung anzupassen
Bei der Versorgung von pflegebedürftigen Menschen in Wien sei es bereits "fünf nach zwölf. Es fehle an Geriatriezentren, sozialen Diensten, Personal, Tageszentren, betreuten Wohnplätzen etc.. "Alt und krank zu werden ist ein Teil des Lebens. Vor diesem oft sehr schwierigen Teil des Lebens darf die Politik die Augen nicht verschließen. Frau Stadträtin Dr. Pittermann ist aufgefordert, zu handeln, denn es ist ihre und auch uns unsere Pflicht die Betreuung von hilfs- und pflegebedürftigen Menschen in dieser Stadt menschenwürdig sicherzustellen", so Landauer abschließend. (Schluss) lb

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