Konsumenten kaufen künftig Obst und Gemüse in "Frucht-Tempeln" oder im Internet - Starnberger Zukunftswerkstatt stellt Szenarien für den Lebensmittelhandel vor

Berlin (OTS) - Verändertes Einkaufsverhalten der Verbraucher wird den Lebensmittelhandel in den nächsten beiden Jahrzehnten vor gewaltige Herausforderungen stellen. Wie Franz Tessun von der "Starnberger Zukunftswerkstatt" am Freitag (17. Januar 2003) auf einem Kongress der Fachmesse "Fruit Logistica" berichtete, wird sich der Handel auf völlig neue Anforderungen einstellen müssen. "Abgesehen vom Erlebnis-Shopping ist der Konsument künftig nicht mehr bereit, mit Einkaufsgängen seine knappe Zeit zu vergeuden. Er will sie lieber zur Zubereitung der Mahlzeiten nutzen", sagte der Szenario-Experte (www.starnberger-zukunftswerkstatt.de) vor führenden Vertretern der Lebensmittel-Branche in Berlin.

In seinem Vortrag anlässlich der Verleihung des "Deutschen Fruchtpreises" verwies Tessun darauf, dass die Informationstechnologie voll digitalisierte Küchen mit automatischer Online-Bestellung von Produkten hervorbringen werde: "Auch das Internet-Shopping wird sich bei demjenigen Lebensmittelhandel durchsetzen, der sich beim Verbraucher als Marke des Vertrauens positioniert". Bei der Szenario-Entwicklung im Auftrag eines europäischen Obst- und Gemüseanbieters hat die Starnberger Zukunftswerkstatt außerdem ermittelt, dass viele Konsumenten künftig ihre im Internet bestellten Frisch-Waren an speziell dafür eingerichteten Automaten-Stationen ("Automatic Fruit Shops") abholen werden. Parallel dazu steige die Nachfrage nach Heim-Lieferdiensten.

Auf der anderen Seite sehen die Szenario-Experten der Starnberger Zukunftswerkstatt "Frucht-Tempel" für Obst und Gemüse kommen, in denen erlebnishungrigen Käufern eine Art "Garten Eden"-Atmosphäre geboten wird - mit produktspezifischer Animation, Verkostungs-Aktionen und Beratung durch Frische-Experten. Franz Tessun: "Das sind dann unterhaltungsparkähnliche Einkaufszentren. Läden und Produktwelten werden dort auf Bühnen inszeniert, die alle Sinne ansprechen". Erzeuger, Vermarkter, Handel und Kunde werden -dessen ist sich die Starnberger Zukunftswerkstatt gewiss - in einem sehr gut funktionierenden Kommunikationssystem miteinander vernetzt sein. Das erlaube eine vollständige Rückverfolgung der Waren, eine Art Auftragsproduktion und die auf den genauen Nachfragezeitpunkt abgestimmte Anlieferung.

Die Starnberger Zukunftswerkstatt ist ein Joint Venture von Franz Tessun - mit "Future Thinking & Training" einer der erfahrensten deutschen Szenario-Pioniere - sowie Scenario Management International AG, Schlack & Partner GmbH Unternehmens- und Markenkommunikation, Dr. Heiko Borchert & Co., Solution Highway und Institut EFOplan (Ludwig-Maximilians-Universität München). Die bei den Wissenschaftlern und Beratern vorhandene Kompetenz wurde unter einem Dach zusammengeführt, um Unternehmen, Institutionen und Politik in Zukunftsfragen zu beraten. Hierfür bietet die Zukunftswerkstatt Workshops, Studien und Consulting-Projekte, aber auch Training und Coaching an.
ots Originaltext: Starnberger Zukunftswerkstatt

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