Grüne Vorschau auf den Sondergemeinderat

Wien (OTS) - Als Vorschau auf den, von den Wiener Grünen beantragten Sondergemeinderat zum Thema "Soziale Dienste in Wien" fasste Freitag GR Dr. Sigrid Pilz noch einmal die Grüne Position zu diesem Thema zusammen. Bei den Sozialen Diensten sollte die kontrollierende, die finanzierende und die leistende Ebene getrennt werden, es müsste mehr Transparenz und Vergleichbarkeit bei den Leistungen der Vereine geben. Vor allem aber lehnen die Grünen grundsätzlich Politiker in Doppelfunktionen ab. Pilz: "Die Dienstleistungen müssen auf solide und nicht auf politische Beine gestellt werden."

Bestätigt fühlen sich die Grünen in ihrer Kritik auch durch einen Kontrollamtsbericht in dem von einem Einsparungspotential bis zu 23 Millionen EUR gesprochen wird und durch eine Studie, in der, so Pilz, die Hintergründe für die Verschwendungen im Bereich der Sozialen Dienste aufgezeigt werden. Besonders im Visier der Grünen stehen die "Wiener Sozialdienste", bei denen die Vorsitzende des Wiener Gesundheitsausschusses, SP-Gemeinderätin Dr. Neck-Schaukowitsch auch in der bezahlten Funktion einer Geschäftsführerin tätig ist. Diese Organisation habe auch einen Bilanzüberschuss von über einer Million EUR erwirtschaftet, ist ein weiterer Kritikpunkt der Grünen.

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