Kadenbach: NÖ Beschäftigungsentwicklung gibt Anlass zur Sorge

Sofortprogramm gegen Jugendarbeitslosigkeit, Lehrlingsausbildungsfonds und Anreize zur Beschäftigung älterer Arbeitnehmer gefordert

St. Pölten (SPI) - Laut der offiziellen Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger ist der Jahresdurchschnitt an Beschäftigten in NÖ im Jahr 2002 gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen, in allen anderen Bundesländern mit Ausnahme von Wien allerdings gestiegen. "Dass in Niederösterreich im letzten Jahr um rund 3800 mehr Frauen eine Beschäftigung hatten, ist zwar als positiv zu betrachten, der Rückgang bei den Männern um über 4000 Beschäftigte gibt aber Anlass zur Sorge", meint Niederösterreichs SP-Landesgeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach.

Die ÖVP rede ständig davon, dass sie Niederösterreich zur Spitzenregion im europäischen Vergleich machen wolle, "dabei besteht selbst innerhalb Österreichs noch Nachholbedarf", so Kadenbach weiter. "Im Bundesländervergleich liegt Niederösterreich an achter Stelle. Das bedeutet für uns, dass man nicht zur Tagesordnung übergehen darf. Mehr Aus- und Weiterbildungsprogramme insbesondere zur Senkung der hohen Jugendarbeitslosigkeit, ein Lehrlingsausbildungsfonds sowie Anreize für Unternehmen, ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen könnten ein weiteres Absinken des Beschäftigungsniveaus in Niederösterreich verhindern", so Kadenbach abschließend.
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