Arbeitsstiftung für rund 70 Gabor-Gekündigte fixiert

LHStv. Pfeifenberger: Für 170 Personen bietet sich Lösung durch Stiftung bzw. neue Beschäftigung an - Appell an die Gemeinden

Klagenfurt (LPD) - Wie Wirtschaftsreferent LHStv. Karl
Pfeifenberger heute mitteilt, wurde am Donnerstag abend eine Arbeitsstiftung für rund 70 bei Gabor gekündigte Arbeitnehmer vereinbart. An den Beratungen haben neben Pfeifenberger Gabor-Direktor Werner Nierschl, Arbeitsstiftungs-Vorsitzender Adam Unterrieder, Wirtschaftskammer-Präsident Franz Pacher und Arbeitsmarktservice-Geschäftsführer Josef Sibitz teilgenommen.

Die Stiftung ist auf die Dauer von drei Jahren angelegt und erfordert Kosten in der Höhe von 425.000 Euro. Zielsetzung ist es, die Arbeitnehmer auf neue Berufe im Gesundheits- bzw. Pflege- und Tourismusbereich umzuschulen. Das Land zahlt dabei einen Anteil von 5.464 pro Teilnehmer und Gabor 3000 Euro pro Teilnehmer. Zusätzlich stellt die Firma Gabor finanzielle Mittel jenen Mitarbeitern zur Verfügung, die durch die Kündigung zu besonderen Härtefällen werden.

Es wurde festgestellt, dass rund 100 Mitarbeiter vom AMS durch verschiedenste Maßnahmen untergebracht werden können. Neben Umschulung in Pflegekurse, Tätigkeiten im Tourismus und bei gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten sollen auch Sprachkurse angeboten werden. Von den 300 ArbeitnehmerInnen sind rund 180 ausländische StaatsbürgerInnen.

Pfeifenberger appelliert an die Gemeinden, Arbeitnehmern eine Chance zu geben. Auch die Wirtschaftskammer will versuchen, Möglichkeiten der Beschäftigung bei allen Oberkärntner Betrieben zu finden.
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