SPÖ-Yilmaz: Vorwürfe gegen Integrationsfonds völlig haltlos

Wien (SPW-K) - FPÖ und ÖVP betreiben politisches Hickhack statt ernsthafte Integrationspolitik

SPÖ-Gemeinderätin Nurten Yilmaz wies die von ÖVP-
Gemeinderat Ulm und FPÖ- Gemeinderat Strache erhobenen Vorwürfe gegen den Wiener Integrationsfonds auf das Schärfste zurück. Die von den beiden Abgeordneten geübte Kritik an personalpolitischen Entscheidungen innerhalb des Fonds verdeutliche einmal mehr, dass es ÖVP und FPÖ bei der Integrationspolitik nicht um Inhalte, sondern nur um parteipolitischen Kleingeldgewinn gehe, betonte die SPÖ-Gemeinderätin am Donnerstag in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien. Anders sei es auch nicht zu deuten, so Yilmaz, wenn Ulm in einer Tageszeitung seinen Verbleib im Kuratorium des Integrationsfonds von der Koalition auf Bundesebene abhängig mache nach dem Motto "bei schwarz-rot bleibe ich, bei schwarz blau gehe ich". Angesichts solcher Aussagen bedürfe es keines weiteren Kommentars mehr über die Ernsthaftigkeit und das Engagement von GR Ulm in integrationspolitischen Fragestellungen, erklärte Yilmaz. ****

Hinsichtlich seines Bedürfnisses nach mehr Informationen sei es Ulm in jeder Kuratoriumssitzung freigestanden, sich nach Details zu erkundigen. Diese Möglichkeit habe Ulm allerdings nicht wahr genommen, meinte die SPÖ-Gemeinderätin. Yilmaz weiter: Sich jetzt über ein Defizit an Informationen zu beklagen, sei lächerlich. Yilmaz wörtlich: "Ulm glaubt offensichtlich selbst nicht, was er sagt. Denn immerhin hat die ÖVP dem jüngsten Budget des Integrationsfonds zugestimmt und damit auch die Arbeit des Fonds entsprechend bewertet."

Abschließend nannte Yilmaz als weiteren Beweis für die hervorragende, über die Parteigrenzen hinweg anerkannte Arbeit des Wiener Integrationsfonds die Auszeichnung der Sprachoffensiven des Fonds mit dem Europasiegel für innovative Sprachprojekte. Die Sprachoffensiven des Fonds waren von einer unabhängigen Jury prämiert worden. Verliehen wurde das Europasiegel, eine Initiative des Österreichischen Sprachenzentrums im Bildungsministerium , durch ÖVP Bildungsministerin Dr. Elisabeth Gehrer. (Schluss)

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