Stenzel sieht drohende Regierungskrise in Tschechien

Veritable Ohrfeige für Ministerpräsident Spidla

(Straßburg, 15. Januar 2003) Die Vorsitzende des gemischt-parlamentarischen Ausschusses EU-Tschechische Republik, Ursula Stenzel, bedauerte in einer ersten Reaktion das heutige Nicht-Ergebnis der tschechischen Präsidentschaftswahlen. "Wenn jetzt die politischen Kräfte, die den ehemaligen Ministerpräsidenten Milos Zeman für dieses Amt pushen, in einem neuen Wahlgang erneut mit Zeman ins Rennen gehen wollen, sehe ich eine heftige Regierungskrise voraus", sagte ÖVP-Delegationsleiterin Stenzel in Strassburg. ****

Das Wahlergebnis sei eine veritable Ohrfeige für den amtierenden Ministerpräsidenten Vladimír Spidla. "Spidla hat in dieser Wahl gleich zweimal verloren: Das erste Mal, als er seinen eigenen Kandidaten, Otakar Motejl, nicht durchgebracht hat. Als er daraufhin Petr Pithart unterstützte, ist ihm das jetzt auch nicht geglückt", so Stenzel weiter.

Sollte Zeman jetzt tatsächlich erneut ins Rennen gebracht werden, wäre das ein weiterer Sargnagel für Spidla und seine Regierung. "Ich würde es sehr bedauern, wenn der heutige Tag das Vorspiel für eine Kandidatur Zemans wäre. Mit Pithart ist heute leider auch ein Freund Österreichs gescheitert", so Stenzel abschließend.

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