22. Bezirk: Überfallsartige Montage von Handymasten

Wien (Grüne) - Grüne Donaustadt/Hauk: "Verdreifachung der bestehenden Masten geplant"

Ihren Augen trauten heute vormittag die
BewohnerInnen des Gemeindebaues in Wien 22, Ziegelhofstr. 32-34, nicht, als plötzlich ihre regulär geparkten Autos auf Kranwägen vorbeigeschleppt und an anderen Plätzen abgestellt wurden, ohne jedwede Vorwarnung bzw. Verständigung der Eigner/Eignerinnen.

Gleich einer Armada rückten zusätzlich Riesenkranwägen aus, die Straße wurde abgesperrt, ein Notfall schien gegeben. Nach einigen Anrufen brachten die AnrainerInnen in Erfahrung, dass das Dach ihres Hauses mit weiteren GSM -Handymasten, welche die Stadt schon im Überangebot überziehen, beglückt wird. Überfallsartig und scheinbar diktiert von der Angst, dass informierte Mieter/Mieterinnen Einsprüche erheben könnten.

Dazu sagte Eva Hauk, Klubobfrau der Grünen in der Donaustadt:
"Jede weitere Installation dieser Handymasten für das dzt. bestehende - und auch für den/die Normalverbracher/in ausreichende GMS-System -ist nicht mehr notwendig. Die geplante Verdreifachung der bestehenden Masten dient rein den Interessen der Wirtschaft, die den Ausbau auf das UMTS-System vorrantreiben will (Handys mit Foto etc.) um die exorbitant hohen Lizenzgebühren zu rechtfertigen. Die Gesundheit der Bevölkerung durch eine Strahlenbelastung, deren Auswirkung - wie seinerzeit bei der Atomkraft - nicht bekannt ist, hat für die Betreiber keinen monetären Wert und ist scheinbar eine vernachlässigbare Größe."

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