Kossina zum Dosenpfand: Es funktioniert zu 95 Prozent

Rechtzeitig Aufklärungskampagne starten

Wien (OTS) - "Meldungen aus Deutschland zeigen, dass das
Dosenpfand in Deutschland zu 95 Prozent funktioniert", betonte heute Umweltstadträtin Dipl. Ing. Isabella Kossina. Auch die meisten Handelsketten, die sich zuvor noch massiv gegen das Pfand gesperrt haben, sind auf die Pfandpflicht gut vorbereitet gewesen. Die fünf Prozent die nicht funktionieren, scheitern an ungenügsamen Vorbereitungsarbeiten des Handels, der das Pfand boykottieren wollte. In Österreich müsse eine Aufklärungskampagne schon jetzt starten, appellierte Kossina in Richtung Umweltminister Molterer.

Es sei positiv zu bewerten, dass sich Handel und Industrie in Deutschland erst kürzlich auf gemeinsame Standards bei der Rücknahme von Einweggetränkeverpackungen einigen konnten, unterstrich Kossina. Ziel in Österreich und Deutschland müsse ein einheitliches Rücknahmesystem für pfandpflichtige Produkte sein.

Experten hatten in Deutschland empfohlen, jede pfandpflichtige Dose und Einwegflasche mit mehreren Sicherheitsmerkmalen auszustatten. So sollte die Verpackungsform, das Gewicht, der Strichcode und eine Prägung am Dosendeckel automatisch geprüft werden. Diese verbindlichen Sicherheitsmerkmale sollten die Rücknahme der Pfandflaschen erleichtern.

Kossina abschließend: Die Einführung eines Pfandes auf Einweggetränkeverpackungen müsse sich auch in Österreich durchsetzen. Schon deswegen, weil Wettbewerbsvorteile innerhalb der EU vermieden werden sollen. Molterer sei aufgerufen sich im Sinne der Umwelt rasch für die Einführung eines Pfandes auf Getränkeverpackungen in Österreich stark zu machen. (Schluss) bfm

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