Gabor: AK fordert Hilfe des Bundes für den Krisenbezirk Spittal

AK veranstaltet "Runden Tisch" zur Wirtschaftslage in Kärnten

Klagenfurt (OTS) - "Kärnten, vor allem aber der Bezirk Spittal, braucht jetzt die Hilfe des Bundes. Wirtschaftsminister Bartenstein und Finanzminister Grasser sind dringend aufgefordert, alle wirtschaftspolitischen Instrumente für die krisengeschüttelte Region Spittal zur Verfügung zu stellen." Das fordert AK-Präsident Günther Goach angesichts der Kündigungswelle bei der Firma Gabor.
"Alle maßgeblichen Kräfte in Kärnten müssen jetzt die Unterstützung der Bundesregierung einfordern", verlangt Goach. Es gehe einerseits darum, den Standort der Firma Gabor in Spittal abzusichern. Andererseits müssen die Folgen der Kündigungswelle für die betroffenen Arbeitnehmer und für die regionale Wirtschaft aufgefangen werden. "Gabor war bis jetzt ein Leitbetrieb im Bezirk Spittal. Die Krise bei diesem Unternehmen lässt unmittelbare Auswirkungen auch auf die Klein- und Mittelbetriebe in der Region befürchten", betont Goach.
Jetzt müssten in erster Linie Hilfsmaßnahmen für die gekündigten Arbeitnehmer getroffen werden. "In der Folge geht es aber um die gesamte wirtschaftliche Situation in Kärnten. Hier muss die Standortpolitik überdacht und die Unterstützung des Bundes eingefordert werden", sagt Goach.
Die Arbeiterkammer hat aus Anlass der dramatischen Wirtschafts-und Arbeitsmarktlage in Kärnten Vertreter des Landes, der Wirtschaftskammer, der Industrie, des ÖGB und des Arbeitsmarktservice am 29. Jänner zu einem Krisengipfel eingeladen. "Bei diesem Runden Tisch sollen gemeinsam Wege aus der Krise gesucht werden. Nur mit einer Bündelung der Kräfte und einer einheitlichen Vorgangsweise werden Lösungen möglich sein", betont der AK-Präsident.

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