Grüne mit Ergebnis in der Causa Sensengasse unzufrieden

Maresch: "Große Verbauung mit kleinen Zugeständnissen"

Wien (Grüne) - "Was lange währt wird manchmal ein bisschen besser", so kommentiert der Umweltsprecher der Wiener Grünen Rüdiger Maresch die Ergebnisse der Gespräche über die Zukunft der Sensengasse. In der Sache geht es um die Verbauung eines großen Grünraums mitten im Alsergrund. Maresch: "Dabei handelt es sich um eine äußerst wertvolle Fläche. Letztendlich war das Angebot von Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) und SPÖ an die BürgerInnen nicht substantiell sondern unzureichend." Die Grünfläche wird nun endgültig verbaut und unter dem Sportplatz wird eine große Garage errichtet werden. Die Grünen befürchten eine enorme Verkehrsbelastung in diesem Bereich.

Positiv bewerten die Grünen, die öffentliche Diskussion rund um die Widmung und Verbauung dieses Areals. Maresch: "Erstmals war die SPÖ gezwungen Zugeständnisse in kleinen Bereichen zu machen. Das könnte auf längere Sicht gesehen eine Änderung in der Politik bei Flächenwidmungen signalisieren. Der Weg zu einer anderen Planungskultur wird jedoch ein steiniger sein." Kritisiert wird, dass die regierende SPÖ nicht bereit war sich an den Gemeinderatsbeschluss zu halten. Der sah eine Mediation vor, an der alle NutzerInnengruppen teilnehmen sollten. "Die SPÖ hat das immer mit dem fadenscheinigen Hinweis auf den Unwillen der BIG verhindert. Nur die Plattform und die Agendagruppe wurden einbezogen", so der Grüne Umweltsprecher.

"Die Grünen werden der Umwidmung des Areals im Gemeinderat selbstverständlich nicht zustimmen", so Maresch abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Rathaus
4000/81821
http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0001