Heftige Kritik der SPÖ an Landeshauptmann Haider

Wirtschaftssituation und Kulturpolitik braucht Initiativen

Klagenfurt (SP-KTN) Scharfe Kritik übte Mittwochvormittag SP-Landesgeschäftsführer Herbert Würschl am derzeitigen Verhalten des Kärntner Landeshauptmannes. "Auch der oberste Repräsentant des Landes Kärnten hat einen Anspruch auf Urlaub, dass steht für mich außer Frage, es ist jedoch keinesfalls einzusehen, warum das nicht in geregelten Bahnen ablaufen kann. Jeder Arbeitnehmer muss seinen Urlaub im Vorhinein bekannt geben, es ist nicht einzusehen, dass der Landeshauptmann hier eine Privilegienstellung genießen soll", so Würschl.

Haider sei aufgefordert seinen Aufgaben endlich nachzukommen. "Wir verbuchen derzeit eine Rekordarbeitslosigkeit, mit der Situation der Firma Gabor stehen neuerdings 300 Kärntnerinnen und Kärntner ohne Arbeitsplatz da und die Situation verschärft sich von Woche zu Woche. Immer mehr Kärntner Unternehmen kämpfen mit wirtschaftlichen Problemen", so Würschl. Die Gründe dafür lassen sich laut Würschl nicht auf die Konjunkturflaute abwälzen. "Pfeifenberger und Haider betreiben eine verfehlte Wirtschaftspolitik, die nur die Stärkung der Einflussnahme des Referenten, aber keinerlei Initiativen zur Belebung der Wirtschaft und zur Schaffung von Vollzeitarbeitsplätzen zum Inhalt hat", so Würschl.

Als skandalös bezeichnete der SP-Landesgeschäftsführer die Vorgänge in der Kulturpolitik. Kärnten brauche keine Straf- und Disziplinierungsmaßnahmen des Kulturreferenten, sonder einerseits ein fundiertes Kulturkonzept, andererseits transparente Förderungsmaßnahmen für Kulturinitiativen. (Schluss)

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