Kunstausstellung im Ostbahnhof

Berlin (OTS) - Anmoderation (Vorschlag)

Im Berliner Ostbahnhof wird derzeit der Pinsel geschwungen. Künstler aus ganz Deutschland bieten seit gestern eine Woche lang den Besuchern Malaktionen, Pantomime und Live-Musik. Die Aktion steht unter dem Motto "Ostbahnhof meets East Side Gallery". Das berühmte Mauerkunstwerk ist nur einen Steinwurf vom Ostbahnhof entfernt und beliebter Anlaufpunkt für viele Berlin-Touristen.

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Im Bahnhof ist der Bär los. Vier Künstler des Vereins "Eastsidegallery" bemalen einen Buddy-Bären, eine der lebensgroßen Bärenskulpturen, die inzwischen ganz Berlin bevölkern. Ein paar Meter weiter entsteht das nächste Kunstwerk. Kani Alavi, der Vorsitzende des Vereins, bemalt das Schließfach mit der Nummer 297. Die Einnahmen dieses Schließfachs gehen übrigens ab sofort an den Verein "Eastsidegallery". Eine Spende der Bahn.

O-Ton (ors08891) Kani Alavi, Verein " East Side Galery" (ca. 22")

Wir haben ja eine ähnliche Geschichte nach meiner Vorstellung, weil die East Side Gallery ein Dokument im Ostteil ist, und der Ostbahnhof war auch ein Dokument im Ostteil, und da haben wir, denke ich, gleicher Schicksale.

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Auch talentierter Nachwuchs bekommt auf der Künstlerwoche eine Chance: Schüler des Max Planck-Gymnasiums in Berlin Mitte bemalen Mini-Buddy-Bären, die im Laufe der Aktion im Berliner Ostbahnhof versteigert werden. Der Bahnhof als Begegnungsstätte, im Ostbahnhof ist dieses Konzept zur Realität geworden. Michael Müer ist Bahner, er arbeitet für DB Station und Service.

O-Ton (ors08892) Michael Müer, DB Station und Service

Die Aktion bedeutet aufgrund der räumlichen Nähe, die East Side Gallery ist ja quasi 200 Meter jenseits des Bahnhofs, eine unheimliche Menge, weil die East Side Gallery auch ein Frequenzbringer für die Touristen in Berlin ist. Wir versprechen uns natürlich eine Mehrung der Besucher innerhalb des Bahnhofs und dadurch eine erhöhte Erlebniswertschaffung.

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Auf der Empore des Ostbahnhofs wird den Reisenden künftig Kultur geboten.

In der neuen Galerie sind Werke von Künstlern aus ganz Deutschland zu sehen.

Den Raum hat die Bahn kostenlos zur Verfügung gestellt.

Von diesem Handel profitieren Bahn und Künstlerverein gleichermaßen, denn schließlich lockt die Kunst viele neugierige Besucher in den Ostbahnhof.

O-Ton (ors08893) Umfrage (ca. 22")

Natürlich ist es ein Zufallspublikum, aber das kann ja auch ein Aspekt sein, was man vorher nicht wusste oder nicht kannte.

Normalerweise ist ein Bahnhof so eine Sache, da möchte man schnell wieder weg. Es passiert mal was, im Grunde genommen prima, hätte man früher mal auf die Idee kommen sollen, so was als Veranstaltungsort zu nutzen.

Ist eine sinnvolle Ausnutzung des Bahnhofs.

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Auch wenn das größte Freiluftkunstwerk der Welt noch nicht vollständig saniert ist:

Der Besuch der East Side Gallery gehört für viele Berlin-Besucher zum Pflichtprogramm auf ihrer Tour durch die Hauptstadt..

Und der einfachste Weg dorthin führt seit eh und je über den Ostbahnhof.

Die Aktion "Berliner Ostbahnhof meets East Side Gallery" läuft noch bis zum 19. Januar.

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ors Originaltext: Dt. Bahn AG

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