Jost: Mehr Geld denn je für Behinderte

Viele Maßnahmen um Behinderten beim Verdrängungswettbewerb am Arbeitsmarkt zu helfen

Klagenfurt. 14-01-02.- "Es ist ein beliebtes Mittel der Kärntner Soziallandesrätin Dr. Gabriele Schaunig-Kandut von Budgetkürzungen zu sprechen, wo keine vorgenommen wurden, sondern wo es im Gegenteil, Steigerungen wie im gesamten Kärntner Sozialhaushalt gibt. Selbstverständlich gilt dies auch für die "Hilfe zur Eingliederung von Behinderten". In diesem Bereich hat das Land im heurigen Jahr über 32 Millionen Euro veranschlagt. Das sind fast um 100 Millionen Schilling mehr als 1999, als die SPÖ noch führend das Budget mitgestaltet hat", erklärte der Sprecher der FPÖ Kärnten, LAbg. Siegfried Jost.

Allein diese Zahlen würden belegen, dass Kärnten in der Behindertenhilfe einiges getan habe. Im Vorjahr sei auch der moderne Zu- und Umbau des Behinderten-
förderungszentrums durchgeführt worden. Der soziale Aufholprozess in Kärnten, der unter LH. Dr. Jörg Haider gestartet worden sei, erfolge Schritt für Schritt. Man könne die Versäumnisse von 50jähriger sozialistischer Dominanz nicht in kürzester Zeit wettmachen, zumal eine Dringlichkeit in vielen Bereichen, u.a. auch den Alten- und Pflegeheimen gegeben sei.

Es sei leider auch eine traurige Tatsache, dass sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt aufgrund der weltwirtschaftlichen Flaute verschärft habe. Dieser Verdrängungswettbewerb treffe besonders beeinträchtigte Arbeitnehmer. "Sozialminister Mag. Herbert Haupt bemüht sich mit Erfolg und nach Kräften, diese Probleme zu mildern. Die von ihm eingeführte Behindertenmilliarde kam im Vorjahr in Österreich 15.000 beeinträchtigten Menschen (in Kärnten etwa 1.000) zugute. Mit dem Geld kamen sie zu einem Arbeitsplatz bzw. wurde ihre bestehender erhalten", verwies Jost auf freiheitliche Initiativen, die es früher unter SP-Dominanz nicht gegeben hat. Die Behindertenmilliarde sei auch in diesem Jahr und 2004 gesichert. Haupt habe auch erreicht, dass die EU heuer 335.000 Euro extra ausbezahle, teilte Jost mit.

Abschließend wies Jost darauf hin, dass die Landesregierung unter LH Dr. Jörg Haider so viele Arbeitsplätze für Behinderte geschaffen hat wie nur wenige andere öffentliche Einrichtungen. "Schaunig möge einmal mit jenen SP-Bürgermeistern reden, welche nicht einmal die Mindestquote an Arbeitsplätzen für beeinträchtigte Menschen erfüllen", schloß Jost.

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