Grüne: MA 48 Ansiedlung auf den ehemaligen Wagner-Biro Gründen ist eine einzige Fehlinvestition

Maresch kritisiert teuere Umbauarbeiten des Zentralgebäudes der MA 48

Wien (Grüne) - "Die Ansiedelung der Magistratsabteilung 48 auf dem ehemaligen Wagner Biro Gelände entwickelt sich zum Fass ohne Boden. Heute wurden wieder 5 Millionen Euro für Umbauarbeiten beschlossen", so der Umweltsprecher der Grünen, Rüdiger Maresch. Hintergrund: Die geschichtsträchtige Wagner-Biro Liegenschaft in Wien Stadlau wurde bereits Mitte 2001 um 38 Millionen Euro ohne Vorliegen eines klaren Nutzungskonzeptes durch die Stadt Wien angekauft. Erst im Dezember 2001 war offensichtlich klar, dass der Standort nicht der best geeignetste für die Magistratsabteilung 48 darstellt.

In einer Entwicklungsstudie des Dipl.-Ing. Franz Kuzmich für die MA, heißt es: "Grundsätzlich ist aber fraglich, ob die Ansiedlung der MA 48 für diesen Standort die optimale Nutzung darstellt." Nun soll die Liegenschaft trotzdem der Nutzung durch die MA 48 zugeführt werden und dafür um weitere knapp 5 Millionen Euro adaptiert werden, obwohl die weiteren Planungsschritte weiterhin unklar sind. Diese Adaptierungsarbeiten sind im Sinne des ArbeitnehmerInnenschutzes unumgänglich. "Der Skandal liegt aber darin, dass sich die Stadt Wien entgegen von Expertenmeinungen ein ungeeignetes Betriebsgelände um teures SteuerzahlerInnengeld kauft", so Maresch abschließend.

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