ÖH WU: NEIN zu Willkürmaßnahmen an der WU

ÖH WU Vorsitzender Weingraber (AktionsGemeinschaft WU): "Verhandlungen und Ausweitung der Ressourcen müssen die einzige Lösung der bestehenden Probleme sein!"

Wien (OTS) - Aufgrund des hohen Andrangs von Erstinskribienten platzt die Wirtschaftsuniversität Wien (WU) nun aus allen Nähten. Anstatt für eine Ausweitung der Ressourcen beim Ministerium zu verhandeln, plant die Universitätsleitung der WU in eine gänzlich andere Richtung zu gehen.

Auf der heutigen Pressekonferenz der ÖH WU sprach sich Werner Weingraber, Vorsitzender der ÖH WU (AkionsGemeinschaft) klar gegen die geplante Vorgangsweise der Universitätsleitung der WU aus.

Geplant ist, zu Beginn des Semesters eine Knock - Out Prüfung aus einer Kombination der 3 Themengebiete Marketing, Volkswirtschaft und Mathematik abzuhalten. Verglichen mit den aktuellen Drop - Out Raten würde es bei dieser Prüfung eine Durchfallsquote von 88 Prozent geben.

Weiters plant die Universitätsleitung auch die Anzahl der Lehrveranstaltungsplätze der derzeit an der WU Studierenden stark zu vermindern. Ein konsequentes Rausprüfen soll die Anzahl der Studierenden nach Plänen der WU weiter vermindern. Als ÖH WU treten wir klar gegen diese Reduzierung der Studierendenzahlen auf. "Jeder, der ein Studium begonnen hat, muss es fair zu Ende bringen können. Unter diesen Bedingungen ist dies nicht mehr gesichert!", so Werner Weingraber.

Laut weiteren Plänen sollen Lehrveranstaltungen unter dem neuen System nicht mehr im Hörsaal sondern nur noch im Internet stattfinden. Die Wissensvermittlung, einer der Hauptaufgaben einer Universität wird dadurch stark in den Hintergrund gerückt.

Weingraber fordert Rektor Badelt auf, klar zu diesem Problem Stellung zu beziehen und gegebenenfalls zu weiteren Verhandlungen zum Ministerium zu gehen. "Verhandlungen und Ausweitung der Ressourcen müssen die einzige Lösung der bestehenden Probleme sein!", schließt Weingraber.

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Werner Weingraber
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Pressereferat ÖH WU (AktionsGemeinschaft WU)
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