Onodi: Spitälerschließungen: Oberflächliche Diskussion bringt nur Verunsicherung

Qualität und Leistung ist keine Frage der Größe; Versorgungsqualität in Niederösterreich gesichert

St. Pölten, (SPI) - "Ich verwahre mich als NÖ Gesundheitsreferentin gegen eine Diskussion die auf einer Ebene geführt wird, die ich als absolut abzulehnend empfinde. Die Größe eines Krankenhauses lässt sicher weder Rückschlüsse auf die Qualität der Versorgung, noch auf die Leistung der Ärzteschaft und des Pflegepersonals zu", kommentiert LHStv. Heidemaria Onodi Aussagen des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, welcher im Rahmen von Strukturmaßnahmen kleinere Spitäler schließen möchte, weil dort für die PatientInnen "Lebensgefahr" bestünde.****

Gerade in Niederösterreich sind wir ständig bemüht, die Versorgungsqualität der Spitäler zu verbessern, den Versorgungsauftrag an neue Notwendigkeiten anzupassen und die Zusammenarbeit zu intensivieren. Hier ist gerade in unserem Bundesland viel geschehen: durch die Schaffung der fünf gesundheitspolitischen Versorgungsregionen mit klaren Schwerpunktsetzungen für die Krankenhäuser, durch die Verbesserung der Zusammenarbeit der Spitäler untereinander, durch die Schaffung von Krankenanstaltenverbänden und -verbünden sowie die Intensivierung der Zusammenarbeit der Spitäler bei Organisation, medizinischer Leistung, personeller Ressourcen oder mit der niedergelassenen Ärzteschaft. Ebenso garantieren Projekte, wie die Vernetzung der Krankenhäuser oder die umfassende Qualitätssicherung, einerseits die Versorgungsqualität, andererseits aber auch kostensparendes Wirtschaften. Auch im Bereich neuer Leistungen, wie Projekte für die ‚grenzüberschreitende Versorgung von PatientInnen - anzusprechen ist hier eine aktuelle Untersuchung für das Krankenhaus Gmünd für die Versorgung tschechischer PatientInnen - werden neue Initiativen gestartet.

"Die aktuelle Diskussion führt daher nur zu einer Verunsicherung. In Niederösterreichs Spitäler wird Hervorragendes geleistet und ständig wird unsere Gesundheitsversorgung nach neuen Kosteneinsparungspotentialen durchleuchtet und diese werden auch wahrgenommen. Ich bin gegen eine Verunsicherung der PatientInnen bzw. der Ärzteschaft und des Pflegepersonals", so Onodi abschließend. (Schluss) fa

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