Landesgalerie: SPÖ für Willkür und Stillstand

"Kultur ist, wenn man die Bretter vor dem Kopf mit den Brettern am Boden vertauscht", erklärte heute die freiheitliche Landtagsabgeordnete Dietlinde Kreutzer (Mitglied des Kulturausschusses) in Richtung SPÖ. Die rote Hegemonie im Kultur- und Bildungsbereich an einen Kulturreferenten LH Jörg Haider zu verlieren tue anscheinend weh und ist für die SPÖ nicht zu akzeptieren.

Wenn man die derzeitigen Wortmeldungen der SPÖ, aber auch die der ÖVP auf die sachliche Ebne stelle, so heiße dies, dass Dr. Rohsmann, der Leiter der Landesgalerie, auf Grund des niederschmetternden Rechnungshofberichtes schon 1997 seiner Aufgaben enthoben hätte werden müssen. Der Rechnungshof kritisierte, dass es keine vollständigen Inventarlisten gab, Kulturgut sei verschwunden, es fehlten Gemälde, Bilder sowie Karteikarten, dafür konnten leere Bilderrahmen ohne Bilder gesichtet werden. Dieser Missstand sei bis dato nicht behoben, obwohl der Rechnungshof mehrmals eine ordnungsgemäße Inventarisierung einforderte. Dass diese Vorgangsweise des SPÖ-nahen Rohsmann von der SPÖ permanent gedeckt werde, sei skandalös und bedeute, Willkür und Stillstand das Wort zu reden, kritisierte Kreutzer. Jeder einfache Angestellte, der eine derartig administratives Desaster in seiner Geschäftsführung verursacht hätte, wäre längst verurteilt worden, zeigt sich Kreutzer überzeugt.

Derzeit passiere durch die Kulturabteilung des Landes nichts anderes, als das Einzufordern, was dem Kärntner Steuerzahler nicht länger zugemutet werden dürfe, nämlich eine ordnungsgemäße Inventarisierung. Die Leiterin der Kulturabteilung gebe Rohsmann jetzt eine letzte Chance, um die Dinge in Ordnung zu bringen.

Was die "verbrauchten" Leiter der Kulturabteilung betrifft, so seien Dr. Baumann und Frau Dr. Luschin wegen schwerer Krankheit vorzeitig in Pension gegangen, was allgemein sehr bedauert wurde. "Ich weiß, dass der Kunstverein und das Unikum, die auch die Stätte der Kärntner Einheit geschändet haben, der einzige Maßstab für die sozialistische Kulturpolitik sind, weil sie jahrelang von der SPÖ kräftigst subventioniert wurden", erklärte Dietlinde Kreutzer abschließend.

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