Vorarlberger Drogenkonzept der richtige Weg

Zahl der Drogentoten in Vorarlberg stark rückläufig

Bregenz (VLK) – In Vorarlberg gab es im vergangenen Jahr
drei Drogentote. Gegenüber dem Vorjahr ist diese Zahl damit
stark rückläufig und entspricht wieder dem Trend der Jahr
1997 bis 2000. Das ist das Ergebnis einer vorläufigen
Auswertung der suchtgiftbezogenen Todesfälle in Vorarlberg.
Gute Erfahrungen konnten, so Landesrat Hans-Peter Bischof,
bereits mit dem Vorarlberger Drogenkonzept 2002 gemacht
werden. ****

Landesrat Bischof zeigte sich auf Grund der neuesten
Zahlen erleichtert, dass es sich damit beim Jahr 2001 mit
elf Drogentoten um einen "statistischen Ausreißer"
handelt. Das zeige, dass die Statistik auf Grund der – Gott
sei Dank – geringen Fallzahlen in Vorarlberg keine
belegbaren Rückschlüsse auf die tatsächliche
Drogensituation zulässt. Aber auch wenn die aktuelle
Statistik durchaus positiv zu bewerten sei: "Drei
Betroffene sind immer noch drei Betroffene zu viel."

Die Zahl der Drogenopfer wird in Vorarlberg für das
letzte Jahr mit sechs angegeben. Im Unterschied zu den
Drogentoten, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit Suchtgiftkonsum stehen, handelt es sich dabei um aktuelle
oder ehemalige Drogenkonsumenten, die an einer Krankheit
bzw. einem Unfall sterben.

"Die Erfahrungen der letzten Monate haben gezeigt, dass
wir mit dem Drogenkonzept 2002 auf dem richtigen Weg sind",
so Landesrat Hans-Peter Bischof zu den neuesten
Entwicklungen. Mit dem im vergangenen Herbst beschlossenen Drogenkonzept werden neue Schwerpunkte vor allem in der Sekundärprävention gesetzt und wurde die Basis geschaffen,
auf neue Trends in der Drogenproblematik rasch und flexibel reagieren zu können. Bereits in Bälde werden die ersten
Ergebnisse aus Projekten im Bereich der Sekundärprävention,
bei denen sich Jugendliche intensiv mit dem Thema Sucht und
den Möglichkeiten digitaler Botschaften zur Suchtprävention beschäftigen, der Öffentlichkeit präsentiert.
(hh/ug,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20136
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0004