Ferrero-Waldner empfing portugiesischen Außenminister Martins da Cruz

Nahezu hundertprozentige Übereinstimmung in wesentlichen Fragen

Wien (OTS) - Außenministerin Benita Ferrero-Waldner empfing heute den portugiesischen Außenminister Martins da Cruz zu einem Gespräch. Erörtert wurden EU-Angelegenheiten, die Irak-Frage sowie bilaterale Themen.

In der gemeinsamen Pressekonferenz im Anschluss an dieses Gespräch wies Ferrero-Waldner auf die stetige Vertiefung der Beziehungen hin, die sich unter anderem in einer Reihe von hochrangigen bilateralen Besuchen in den letzten Monaten widerspiegle. "Ich selbst traf mit Außenminister da Cruz kurz nach seiner Amtsübernahme erst letzten Mai zu Gesprächen hier in Wien zusammen. Bundeskanzler Wolfgang Schüssel besuchte im Juni den portugiesischen Premierminister Barroso. Ende Juli kam Staatspräsident Sampaio zu einem offiziellen Staatsbesuch nach Salzburg."

Sowohl Ferrero-Waldner als auch da Cruz betonten die nahezu hundertprozentige Übereinstimmung in EU-Fragen, insbesondere die Zukunft Europas betreffend. Einigkeit zwischen den beiden Außenministern herrscht auch in der Irak-Frage: "Wir waren uns über die Notwendigkeit einer vollständigen Erfüllung der UN-Sicherheitsratsresolution 1441 einig, der zufolge die Feststellung und Vernichtung allfälliger Massenvernichtungswaffen im Irak sichergestellt werden muss. Diesem Ziel dient die derzeitige Arbeit der UN-Waffeninspektoren von UNMOVIC und IAEA, deren Arbeit unsere uneingeschränkte Unterstützung genießt", so Ferrero-Waldner. "Der Irak hat es in der Hand, durch eine vollständige Kooperation mit den Vereinten Nationen eine friedliche Lösung herbei zu führen, die selbstverständlich auch weiterhin unser Ziel bleiben muss."

Österreich und Portugal teilen die Erfahrungen als OSZE-Vorsitzländer in jüngster Vergangenheit. Im Zuge des Besuchs des portugiesischen Außenministers in Wien fand auch die Übergabe des OSZE-Vorsitzes von Portugal an die Niederlande statt.

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