Josef Prader, Vorsitzender des Vorstandes der Hypo Tirol Bank AG zieht Bewerbung um Weiterbestellung zurück

Innsbruck (OTS) - Josef Prader, der Vorsitzende des Vorstandes der Hypo Tirol Bank AG, hat heute seine Bewerbung um seine Weiterbestellung als Vorsitzender des Vorstandes der Hypo Tirol Bank AG im Zuge der Neuausschreibung des Gesamtvorstandes der Hypo Tirol Bank zurückgezogen. Er wird seine Funktion noch bis zum Vertragsende, am 30.06.2003, ausüben. Prader begründet diesen Schritt mit seinem professionellen Arbeitsstil.

"Für professionelles Arbeiten gibt es Kriterien. Dazu gehören vor allem das Respektieren von Rollen und Funktionen wie auch die stetige Bereitschaft, mit Menschen, Situationen und Umständen zu kooperieren. In diesem Sinne habe ich heute meine Bewerbung zurückgezogen. Ich werde ein wohl bestelltes Haus hinterlassen. Ein florierendes Unternehmen, dessen Führungsteam ich in den vergangenen fünf Jahren von Grund auf neu geformt und entwickelt habe. Die Hypo Tirol Bank ist heute ein überaus erfolgreiches Unternehmen mit über 7 Mrd. Euro Bilanzsumme und einem EGT von mehr als 31 Mio. Euro. Das Unternehmen hat eine klare Perspektive. Die Planung für 2003 steht, die operative Geschäftsstrategie Hypo Nova II für die nächsten fünf Jahre wurde vom Aufsichtsrat zustimmend angenommen, sodass es einem neuen Führungsteam möglich sein wird, die Erfolge der vergangenen Jahre weiter zu schreiben", so Josef Prader.

Praders Amtszeit ist gekennzeichnet durch die äußerst dynamische, grenzübergreifende Geschäftsstrategie "Hypo Nova" an der Achse Nord Süd mit dem Kernmarkt Tirol, Südtirol, Trentino und den Nischen Wien und Zürich, die stetige Anpassung des Beteiligungsportfolios an die neue Geschäftsstrategie mit vier Geschäftsfeldern Bank, Consult (Versicherungsbrokerage) Invest (Private Banking) und Leasing, welche die Sanierung und Neuordnung der Tochtergesellschaften, die Schaffung einer völlig modernen Aufbauorganisation, die Einführung zukunftsorientierter Leistungskriterien wie das Führen nach Zielen und eine leistungsorientierte Vergütung (Leiv) sowie die Schaffung eines ganzheitlichen Personalentwicklungskonzeptes (VIVA) beinhaltete. Die Geschäftsstrategie wurde in den zuständigen Gremien einstimmig beschlossen und im Einvernehmen mit dem zuständigen Eigentümervertreter umgesetzt.

Höhepunkte waren die Errichtung einer Vollbankzweigstelle in Bozen mit einer weiteren Filiale in Brixen, die Positionierung des Private Banking Hypo Tirol Invest als eigene Marke und Schaffung eines Private Banking Centers in Innsbruck mit einer Niederlassung in Zürich sowie das starke Sponsorengagement im Bereich Bildung und Wissenschaft, das 2000 in der Installierung des Stiftungslehrstuhles für Banking & Finance an der SOWI-Fakultät der Universität Innsbruck gipfelte.

Trotz der zunehmend angespannten Beschäftigungssituation im Bankensektor hat das Unternehmen in den vergangenen vier Jahren über 100 neue Arbeitsplätze mit Ausbildungsmöglichkeiten für Lehrlinge und Trainees geschaffen.

"Im Zentrum unseres Tuns stehen langfristig begeisterte Kunden, die wir umfassend und partnerschaftlich durch alle Lebensphasen begleiten. Sie sollen alle Finanzdienstleistungen aus einer Hand enthalten. Entscheidungen müssen rasch und unbürokratisch vor Ort fallen", so die Botschaft Praders.

Seit 1998 hat sich der Firmenwert um ca. 80 % von ca. EUR 360 Mio. auf ca. EUR 645 Mio. konsequent und nachhaltig erhöht. Von 1998 bis 2002 wurden auch die Unternehmensrücklagen und "Stillen Reserven" konsequent aufgestockt. So wuchsen die Rücklagen/Reserven von EUR 251,7 Mio. im Jahr 1998 auf voraussichtlich beachtliche EUR 327,8 Mio. im Jahr 2002 an. Diese Rücklagen garantieren die Finanzierbarkeit des Wachstums sowie die Leistbarkeit geplanter Investitionen.

Um die geschäftlichen Erfolge für Kunden und Partner des Unternehmens objektiv nachvollziehbar zu machen, ließ Prader die Hypo Tirol Bank als erste und bisher einzige Bank Tirols von einem internationalen Bewertungsunternehmen beurteilen. Seit 1999 erhielt das Unternehmen das Toprating AA+ von Standard & Poor`s, das 2002 erstmals auf das begehrte AAA, als höchstes Gütezeichen für Sicherheit und Bonität, aufgewertet wurde.

Die erfreuliche Geschäftsentwicklung schlägt sich zudem eindrücklich im Peer-Group-Vergleich der ÖNB für das dritte Quartal 2002 nieder. 1998 belegte die Hypo Tirol Bank beim EGT den Rang 20 im Vergleich mit den 30 größten Banken Österreichs. 2002 rückte sie in der Rangliste auf den Platz sieben vor und hat sich seither also um 13 Ränge verbessert.

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