"Kleine Zeitung" Kommentar: "Zum Einfrieren" (von Helena Wallner)

Ausgabe vom 13.1.2003

Graz (OTS) - Dass Dreckschleudern von Kraftwerken die Umwelt bedrohen, leuchtet ein. Auch dass brutale Rodung dem Planeten nicht gut tun kann, liegt auf der Hand. Und selbst größte Illusionisten glauben nicht wirklich, dass die Supermotorisierung ohne Folgen für die Umwelt bleibt.

Nun das! Die Artenvielfalt in der Natur leidet mehr unter der zunehmenden Zahl von Mini-Haushalten als unter einem generellen Bevölkerungswachstum, wollen US-Forscher in 141 Ländern in einer Studie ermittelt haben, die heute erscheint.

Der Experten-Rat: Wer aktiv Umweltschutz betreiben will, soll schleunigst zurück ins Nest von Mama und Papa oder mit Geschwistern und Freunden unter ein Dach ziehen Wohngemeinschaften von der
Wiege bis zur Bahre sozusagen.

Verdeutlicht wird das Untergangsszenario am Beispiel Kühlschrank alias Frigidaire, über den jeder Haushalt verfügt, egal ob er ein, zwei oder sechs Personen versorgt. Schon dieser eine Faktor mache den Ein- oder Zwei-Personen-Haushalt viel uneffizienter im Energieverbrauch als eine Wohnung mit sechs und mehr Personen.

Wenn es der Umwelt ehrlich hilft, sollte bei diesen Minustemperaturen vom Kühlschrank auf die Fensterbank umgestiegen werden. ****

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