LHStv. Onodi: Standort NÖ durch optimale Vorbereitung auf die EU-Erweiterung sichern

Pro Niederösterreich-Enquete "Wirtschaft und Arbeit"

Maria-Enzersdorf (SPI)- Die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in Niederösterreich sei ein zentrales Anliegen der Politik, wobei es hauptsächlich darum gehe, das in Niederösterreich vorhandene Know-How zu nützen, betonte LHStv. Heidemaria Onodi bei der Enquete "Wirtschaft und Arbeit", zu welcher der Verein "Pro NÖ" Freitag Abend in das EVN-Forum in Maria Enzersdorf geladen hatte. Es werde eine entscheidende Frage für die Zukunft sein, wie viel man in die Forschung investiere, und wie man vor allem die Chance der EU-Erweiterung nütze: "Mit den grenzüberschreitenden Impulszentren, in denen entlang unserer Außengrenzen die Zusammenarbeit mit den Nachbarn anhand konkreter Projekte forciert wird, sind wir auf dem richtigen Weg", so Onodi, die außerdem für Fremdsprachentrainings der ArbeitnehmerInnen in den Grenzregionen plädierte. Weiters erinnerte sie an den von der SPÖ NÖ geforderten Lehrlingsausbildungsfonds, in den Unternehmen, die keine Lehrlinge haben, zugunsten jener Betriebe einzahlen sollen, die Lehrlinge ausbilden.

Gerade in Hinblick auf die EU-Erweiterung, aber auch angesichts der Nähe zum Ballungsraum Wien bedürfe es einer der Verbesserung der Verkehrs-Infrastruktur, um den Wirtschaftsstandort im Süden NÖs zu sichern, erklärte der Vorstandsdirektor der EVN, Dr. Herbert Pöttschacher, die Notwendigkeit langer, umfassender Planungsschritte in der Wirtschaftspolitik. Dr. Erich Sauer, GF der Fa. Klinger in Gumpoldskirchen, die eine eigene Lehrlingswerkstätte betreibt, betonte, wie wichtig es sei, die Eigenständigkeit eines Unternehmens zu forcieren: "Das technische Know-How können wir nur halten, wenn es im Betrieb bleibt."

Dr. Werner Homrighausen, Leiter des AMS NÖ, erklärte, dass das AMS angesichts der rückläufigen Aktivbeschäftigung mit 27 % des heurigen Förderbudgets von 110 Mio € den Schwerpunkt in Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen setzt. In der Wirtschaftspolitik gehe es darum, dass sie nicht zur Reparaturpolitik werde, meinte Mag. Robert Lehner, Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik in der AK NÖ. Lehner plädierte angesichts der vielen Pendler zwischen NÖ und Wien dafür, die Koordination der Arbeitsplatzpolitik zwischen den beiden Bundesländern zu verbessern. (Schluss) lk

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