Fuhrmann: Schutz vor Glücksspiel für Jugendliche!

Einheitliche Regelung dient Schutz!

Wien, 10. Jänner 2003 (ÖVP-PK) "Der Vorstoß des Salzburger Land-tages, die Schutzbestimmung für Jugendliche im Hinblick auf die bis dato erlaubten Lotto und Toto-Spiele sowie Rubbellose zu erweitern, sollte auch von den anderen Bundesländern übernommen werden", sagte heute, Freitag, Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, Bundesobfrau der Jungen ÖVP. "Gerade im Hinblick auf die Gefahr der Verschuldung im Jugendal-ter und den präventiven Charakter, halte ich eine derartige Regelung für richtig und sinnvoll", so Fuhrmann weiter. ****

Den Hintergrund für diese Initiative der Jungen ÖVP bildet eine Studie des Wiener Therapiezentrums für Spielerinnen und Spieler bzw. deren Angehörige "AS Wien", nach der für 44% aller in der Studie er-fassten Spielsüchtigen die Glücksspielproblematik bereits im Alter von unter 18 Jahren begann. Die bis dato genehmigten Lotterien und Totospiele seien demzufolge ein häufiger Einstieg von Jugendlichen in die Spielsucht. "Dem Grundsatz von 'Prävention statt Therapie' fol-gend, wäre ein Verbot dieser Einstiegsmöglichkeiten in ein Suchtver-halten höchst angebracht, um menschlichem Leid, das eine Suchterkran-kung mit sich bringt, schon vorbeugend entgegenzuwirken", schloss Fuhrmann, die diesen Appell eindringlich an die Bundesländer, da ja für Jugendschutz zuständig sind, richtet.

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