KUNST GEGEN GEWALT präsentiert TANZ GEGEN GEWALT

eine niederländisch-österreichische Tanzveranstaltung für Sicherheit in Europa

Wien (OTS) - Eine Veranstaltung der Wiener Staatsoper und des Königreiches der Niederlande anlässlich des niederländischen Vorsitzes der OSZE 2003

Wiener Staatsoper, Sonntag, 12. 1. 2003, 11.00

Die neue Produktion der Galili Dance Company rund um Itzik Galili und Jaap van Keulen heißt "For Heaven's Sake" und wirbelt als tänzerische Umsetzung des ideologischen Anspruchs von KUNST GEGEN GEWALT den Zuseher vor dem gewalttätigen Hintergrund des Nahostkonflikts zwischen spektakulären Tempi und Momenten völliger Intimität hin und her. Der orientalische Sound der israelischen und palästinensischen Live-Musiker schafft im Zusammenhang mit ungewöhnlichen Bewegungen und theatralischen Lichteffekten eine Atmosphäre nicht nur transzendentaler Obdachlosigkeit - gewalttätig, gefühlsgeladen und von zerbrechlicher Schönheit.

Seit jeher befasst sich der seit Jahren in Groningen (NL) arbeitende (und ehemalige Tänzer) Itzik Galili mit Stereotypen, wie etwa von männlichen Charakteren. Im Lauf seiner Inszenierungen treten immer wieder spielerische Utopie und die Frage nach der Wirklichkeit hinter den Träumen auf.

Die Figuren tanzen ihre Identitäten kraftvoll auf die Bühne, kommen einander näher, lösen sich von ihren fixen Bildern und Vorstellungen des eigenen Charakters und geben sich und einander die Möglichkeit, anders zu sein.

Die Arbeiten des gebürtigen Israeli, der als einer der weltweit führenden Choreographen gilt, bestechen durch akrobatische Tanzsprache und ausgeprägten Sinn für das theatralische Moment. Bei Itzik Galili geht es nicht um stilisierte Form oder absolut ausgeklügelte Konzepte, vielmehr versucht er durch sein Schaffen, einen Nerv beim Publikum zu treffen und Gedankenanstöße zu liefern, die über den Moment des Erlebens hinausreichen - ein wesentlicher Impuls für das Konzept der Initiative KUNST GEGEN GEWALT, deren Aufgabe ist, das kritische Potential der Kunst zu nutzen und dadurch eine breite Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Im Mittelpunkt der Bestrebungen steht dabei der Dialog zwischen Kulturen, Gesellschaften und Religionen.

Im Rahmen der Veranstaltung sind weiters das Het Nationale Ballett aus Amsterdam mit dem Duett "Sarcasmen" (Choreografie: Hans van Manen, Musik: Sergej Prokofiev) und der dritte Akt von "Spartacus" mit Akteuren des Staatsopernballetts zu sehen.

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