Kowarik kritisiert Pläne für Westbahnhofgelände

Realisierung jedoch noch nicht absehbar

Wien, 2003-01-10 (fpd) – Kritik an der heute präsentierten zukünftigen Nutzung des Westbahnhofgeländes übte der freiheitliche Mandatar des 15. Bezirkes, LAbg. Mag. Helmut Kowarik. So werde vor allem das Gebiet rund um das Bahnhofsgelände genutzt. Die von der FPÖ geforderte Gesamtnutzung des Geländes sei in den Plänen nur teilweise enthalten. Es sei unverständlich, warum die ÖBB die ungenutzten Gleisteile zwischen Schweglerstraße und Johnstraße auch künftig brach liegen lassen wolle. ****

Als bedauerlich bezeichnete Kowarik die Tatsache, dass in den Planungen eine geringe Zahl an Wohnungen vorgesehen sei. "Der von den Freiheitlichen lang verlangte neue Stadtteil am Westbahnhofgelände hätte notwendige Impulse für Rudolfsheim-Fünfhaus gebracht, um den Bezirk sanieren zu können", so der FPÖ-Gemeinderat.

Als positiven Ansatz im Projekt deutete Kowarik, dass ebenso wie in den von den Freiheitlichen vor 10 Jahren vorgelegten Plänen die natürliche Geländestufung zum Bahnhofsareal für Garageneinrichtungen genutzt werden sollen sowie die Tieferlegung der Felberstraße. Weiters seien im Projekt keine Hochhäuser enthalten. "Es ist jedoch zu befürchten, dass durch die bloße Nutzung des Gebietes um die jetzige Bahnhofshalle keine Investoren für die übrigen Bauten gefunden werden können. Die heutige Präsentation kann lediglich als Absichtserklärung betrachtet werden. Eine Realisierung des Projekts ist jedenfalls noch nicht absehbar" so Kowarik abschließend. (Schluss) lb

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