ÖVP-Wirtschaftskonzept gefährliche Drohung für Kärnten

Leere Worthülsen sichern keinen Arbeitsplatz

Klagenfurt, 2002-01-10 (fpd) Als gefährliche Drohung für Kärnten bezeichnete heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz die Ankündigung von ÖVP-Klubobmann Klaus Wutte, wonach die ÖVP die Wirtschaftspolitik wieder auf jene Linie vor Landeshauptmann Jörg Haider zurückführen möchte. "Unter Zernatto habt Kärnten wirtschaftspolitisch den größten Rückschritt in den letzten 50 Jahren gemacht, die höchste Arbeitslosenrate, die höchste Insolvenzrate und nachweislich dokumentiert die negativste wirtschaftliche Entwicklung genommen. Erst unter LH Haider konnten die wirtschaftlichen Kennzahlen erstmals wieder gesteigert werden und Kärnten konnte die rote Laterne, die von der ÖVP und Zernatto "erwirtschaftet wurde" abgeben und sich im Ländervergleich wieder ins Mittelfeld katapultieren", so Strutz.

Die Tourismusentwicklung, die Steigerung der Kaufkraft, aber auch die zahlreichen Programme im Sozialbereich sprechen eine deutliche Sprache, die nicht wegzudiskutieren sei. Einen Rückfall in "Zernatto-Zeiten" wünsche sich vor allem im Bereich der Kärntner Wirtschaft wirklich niemand. Deshalb sei die heutige Ankündigung als gefährliche Drohung zu verstehen.

Das heute präsentiere Konzept der ÖVP bezeichnete Strutz als eine Ansammlung von leeren Worthülsen und Ankündigungen, die keinen einzigen zusätzlichen Arbeitsplatz in Kärnten bringen würden. "Dass die Schaffung einer technischen Fakultät an der Universität Klagenfurt und eine nebulose Exportförderung, die nur als eine Finanzspritze für die marode Wirtschaftskammer zu verstehen ist, in Kärnten Arbeitsplätze sichert, glaubt wirklich niemand. Die wirtschaftspolitische Inkompetenz der ÖVP ist damit dokumentiert", erklärte der freiheitliche Landesparteiobmann.

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