SPÖ-Husty: "Biotonnen im öffentlichen Raum bringen nur die alten Missstände wieder zurück!"

Wien (SPW-K) - Zahlreiche Anrufe am Servicetelefon der SPÖ-Wien
gab es heute wegen der Wiederaufstellung der Biotonnen im 7. Bezirk. Dazu stellte der SPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter des 7. Bezirkes, Rainer Husty, gegenüber dem Pressedienst der SPÖ-Wien fest: " Die Bewohner sind besorgt, dass die Missstände wieder auftreten, die wir schon gehabt haben. Denn die Biotonnen sind aus gutem Grund und nicht willkürlich aus dem öffentlichen Bereich entfernt worden. Immer wieder gab es Beschwerden wegen Geruchsbelästigung und Verunreinigung und vorwiegend in der warme Jahreszeit waren in der näheren Umgebung der Biotonnen auch immer wieder Ratten und anders Ungeziefer zu sehen.. Die MA 48 hielt damals die Verwendbarkeit des Biomülls für nicht möglich, weil bei einer Untersuchung des Biomülls aus dem öffentlichen, innerstädtischen Bereich in zwei Kubikmeter Müll ungefähr 500 Plastiksackerl gefunden wurden, wodurch eine Kompostierung nicht möglich war. Daher wurde verstärkt der Einsatz von Biotonnen in den Häusern betrieben, wo auch gleich eine Restmülltonne für die Plastiksackerl steht. Diese Lösung wurde allgemein akzeptiert und in den letzten 7 Jahre auch angenommen. In dieser Aktion des Bezirksvorstehers sehen die meisten AnruferInnen nur grüne Effekthascherei. Bezirksvorsteher Blimlinger sollte das Pilotprojekt der Stadt Wien zur Vermeidung von Verpackungsmüll unterstützen, anstatt ein paar Biotonnen im Bezirk zu verteilen."

In diesem Pilotprojekt, so Husty, soll mit den Geschäften in der Neubaugasse die
Umstellung bei Verpackungsmaterialien auf biologisch abbaubare Materialien
erreicht werden, vorwiegend bei den täglichen Nahversorgern. Diese Verpackungsmaterialien sollen gesondert gesammelt werden und zu Biogas
weiterverarbeitet werden. Das Projekt "Der Siebte Sinn" wird zeitlich und organisatorisch mit der Bezirksvertretung, dem Magistrat und unterstützenden NGOs sorgfältig abgestimmt. Mit Geschäftsleuten in der Neubausgasse werden die entsprechenden "Points of Sale" und die Informationskampagne akkordiert. Mit Herstellern und Importeuren werden konkrete Vereinbarungen über die bereitzustellenden Mengen und Liedertermine getroffen. "Dies ist eine interessante und spannende Idee zur Müllvermeidung und ist absolut unterstützenswert" sagte der Neubauer SPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter abschließend. (Schluss)

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