LH Haider hat im Kulturbereich viel bewegt

Es gibt keine zweite Landessprache

Klagenfurt, 2003-01-10 (fpd) In Reaktion auf die heutigen Vorwürfe von SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen erklärte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz, "von einer Kürzung und Knebelung im Kulturbereich kann keine Rede sein, wenn man sich ansieht, was jahrelang in diesem Bereich tatsächlich passiert ist. Die "vorgestrige Kulturpolitik", wie von Muttonen kritisiert, kann ja wohl nur darauf beruhen, dass der vorgestrige "Schlamm" der jahrelangen roten Kulturpolitik endlich entfernt wird, um mit Hilfe von klaren Strukturen und Zielen zu arbeiten".

Landeshauptmann Haider habe im Kulturbereich viel bewegt. Erinnert seien die Genossen an ihre jahrelangen Verfehlungen im Bereich des Carinthischen Sommers - wie lange sei denn die Zukunft des Stiftes Ossiach ungewiss gewesen? Erinnert sei an die "Kasperliade" mit dem Theater im Landhauskeller oder mit dem jahrelangen Goutieren und dem Zuwarten bis zum Eklat im Bereich der Studiobühne in Villach, so Strutz.

"Tatsache ist, dass es seit dem Jahr 1999 endlich dynamische Kulturpolitik in diesem Lande gibt, die sich dadurch auszeichnet, dass Transparenz und Objektivität in allen Bereichen entgültig einzieht", sagte Strutz In diesem Zusammenhang sei erinnert an das Musikschulwerk, welches nach mehr als einem Jahrzehnt eine Aufwertung und eine enorme Aufstockung der Schüler- und Lehrerzahlen erfahren habe. Seien es im Jahre 1999 noch ca. 6.500 Schüler gewesen, so konnte das Schuljahr 2002/2003 mit über 8.500 Schülern begonnen werden. Darüber hinaus seien nach jahrelangem Stillstand 19 zusätzliche Dienstposten und somit Arbeitsplätze für Lehrer in den Musikschulen geschaffen geschaffen worden.

"Mit der Einführung der Ankaufsjury, die seit nunmehr drei Jahren die Ankäufe für das Land Kärnten vornimmt, wurde endlich auch in diesem Bereich Transparenz bewiesen.
Die Seebühne avancierte nach jahrelangem politischen Hick-Hack unter dem Landeskulturreferenten Jörg Haider zu einem Highlight des Kultursommers in Kärnten. Die Besucherzahlen aus der Saison 2002 mit über 60.000 sprechen für sich!
Tatsache ist, dass gerade für den Nachwuchsbereich mehr bewegt wurde als in der Kulturpolitik, die seit Bestehen einer Landesregierung in sozialistischen Händen war.
Mit der Einrichtung der jungen Bläserphilharmonie, die mittlerweile bereits zweimal ihre Erfolge beim Carintischen Sommer feiern konnte, sowie mit der Errichtung der Galerie Kärnten, dem bereits zum zweiten Mal stattfindenden Wettbewerb "Schüler Malen" (über 2000 Einreichungen) aber auch die Installierung eines Musikkoordinators im Pflichtschulbereich, sind hier nur beispielhaft genannt", erklärte Strutz

Strutz:"Muttonen & Co bringen leider immer nur ein Paradebeispiel der sogenannten Knebelungen und Kürzung, nämlich das Unikum." Es sei hier doch der Spieß einmal umgedreht mit der Gegenfrage, was in den letzten Jahrzehnten passiert sei, welche Vereine und Kulturinitiativen seien jahrelang ausgehungert worden, die jetzt erst in einer neuen Form der freien Kulturpolitik wie sie seit dem Jahre 1999 unter Kulturreferent Haider bestehe, zum Leben erweckt wurden, so der freiheitliche Landesparteiobmann.

Strutz weist weiters mit allem Nachdruck die SPÖ darauf hin, dass in der Kärntner Landesverfassung Deutsch als Landessprache festgeschrieben ist und es keine zweite Landessprache gibt.

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