MOLTERER: POSITIVE BILANZ DES JAHRS DER BERGE 2002 IN ÖSTERREICH

Mehr als 100 Veranstaltungen und Projekte durchgeführt, Innsbruck als Sitz des Sekretariats der Alpenkonvention fixiert

Wien (OTS) Österreich hat das Internationale Jahr der Berge 2002 als Chance genutzt. Eine Vielzahl von Veranstaltungen, Projekten und konkreten Maßnahmen hat zur Bewusstseinsbildung und zur Verbesserung des Schutzes der sensiblen Alpenregionen beigetragen. Zu verbesserten Zukunftsperspektiven des Alpenraumes haben insbesondere die Aktivitäten im Rahmen der Alpenkonvention beigetragen, die Entscheidung den Sitz des Sekretariats nach Innsbruck zu vergeben, ist ein wichtiger Eckstein der positiven Bilanz, bedeutet aber gleichzeitig eine besondere Verantwortung bei der Umsetzung der Alpenkonvention, erklärte Lebensminister Mag. Wilhelm Molterer anlässlich der Präsentation der Bilanz des Internationalen UNO-Jahrs der Berge 2002 in Österreich.

Der Aufruf zum Internationalen Jahr der Berge hat in Österreich zahlreiche Initiativen angeregt. www.berge2002.at, die Internetseite des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft zum Jahr der Berge registriert rund 100 von verschiedenen Organisationen und Institutionen in ganz Österreich durchgeführte Veranstaltungen und Projekte. Molterer: "Die Fülle von Initiativen und Veranstaltungen zum Jahr der Berge demonstriert eindrucksvoll den Wert, der dem Schutz und der nachhaltigen Bewirtschaftung von Bergökosystemen in Österreich eingeräumt wird."

Der politische Schwerpunkt lag bei der Umsetzung der Alpenkonvention. Zwei bedeutsame Schritte wurden im Jahr der Berge gesetzt: die Ratifikation der Durchführungsprotokolle und die Bewerbung von Innsbruck um den Sitz des Sekretariates. Molterer:
"Mit der Alpenkonvention, ihren Durchführungsprotokollen und dem Alpenkonventionssekretariat in Innsbruck sind die Voraussetzungen geschaffen, den Schutz der Alpen auch über das Jahr der Berge hinaus nachhaltig sicherzustellen.

Österreich hat das Jahr der Berge auch zum Anlass genommen, der globalen Dimension des Themas Rechnung zu tragen. Weltweit lebt ein Fünftel der Erdbevölkerung in Berggebieten, die Hälfte der Weltbevölkerung ist abhängig von Trinkwasserressourcen, die in den Bergen ihren Ursprung haben.
Beim Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg im September 2002 hat Österreich daher konkrete Projekte als Beitrag für eine Internationale Partnerschaft zur nachhaltigen Entwicklung von Berggebieten vorgelegt. Im UNO-Jahr des Wassers 2003 geht es nun darum, die nachhaltige Nutzung der lebenswichtigen Ressource Wasser in den Mittelpunkt zu stellen, schloss Molterer.

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