ARBÖ: Schnee und Eis - die Begleiter der Autofahrer

Zahlreiche Unfälle auf schnee- und eisglatten Fahrbahnen

Wien (ARBÖ) - Bis zu 15 Zentimeter und Glatteis sorgten heute morgen in Nord- und Ostösterreich sowie im benachbarten Bayern für erhebliche Verkehrsprobleme. Auf zahlreichen Hauptverkehrsverbindungen kam es zu Sperren und oder Staus, berichtet der ARBÖ.

Extremes Glatteis machte sich vor allem auf der A10, Tauernautobahn, im Bereich der Scheitelstrecke. Vor allem auf den Brücken im Bereich zwischen, dem Tauerntunnel und der Ausfahrt St. Michael/Lungau gab es auf den Brückenabschnitten zentimeterdickes Eis. Die Behörden sahen sich gegen 08:40 Uhr gezwungen, die Tauernautobahn, in Richtung Villach zwischen dem Tauerntunnel und St. Michael/Lungau zu sperren. Die Streufahrzeuge sollten die Möglichkeit erhalten die Autobahn "durchzusalzen" um eine Neubildung von Glatteis möglichst zu verhindern.

In Oberösterreich sorgte vor allem der Neuschnee für erhebliche Probleme im Großraum Wels und Linz. Hängengeblieben Fahrzeuge, darunter auch zahlreiche Lkw sorgten vor allem auf der B310, Mühlviertler Bundesstraße, über den Unterweitersdorfer Berg für erhebliche Behinderungen. Viel Zeit mussten Autofahrer auch auf den Stadteinfahrten nach Linz einplanen. Auf den zum Teil schneebedeckten Fahrbahnen verlängerten sich die Staus im Morgenverkehr und die Anfahrtszeiten erheblich.

Ein besonders spektakulärer und tragischer Unfall ereignete sich heute morgen im benachbarten Bayern auf der A93, Verbindung Kufstein-Rosenheim, zwischen Brannenburg und Oberaudorf. Auf der Fahrbahn in Richtung Rosenheim kam in den frühen Morgenstunden auf der schneeglatten Fahrbahn ein Lkw in Schleudern. Das Schwerfahrzeug durchbrach im Zuge des Unfalls die Leitschiene und stieß mit einem weiteren Lkw auf der Gegenfahrbahn zusammen. Der zweite Unfall-Lkw krachte in weiterer Folge mit einem mit 50 Personene besetzen Reisebus zusammen. Nach ersten Angaben von der Unfallstelle wurden 3 Personen getötet und zahlreiche Unfallbeteiligte unbekannten Grades verletzt. "Durch die Bergungs- und Rettungsarbeiten mussten wir die A93, in beide Richtung sperren. Da die Bergungsarbeiten sich als sehr schwierig gestalten, wird die Sperre sicherlich noch einige Stunden andauern. Wir raten den Autofahrern die A93 großräumig zu meiden, da es auch auf den lokalen Ausweichstrecken zu erheblichen Staus kommt", so ein Sprecher der bayrischen Polizei gegenüber dem ARBÖ.

(Forts. mögl.)

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