ARBÖ: Der Windchill-Faktor macht alles kälter

Winterszenario in Ostösterreich: stundenlange Verzögerungen, Unfälle, Abschleppungen

Wien (OTS) - =

In Wien, Burgenland, Niederösterreich und Teilen der
Steiermark machen nicht nur Schneefall und Frost den Autofahrern das Leben schwer. Heute Freitag und morgen Samstag kommt wegen starken Windes auch noch der Windchill-Faktor hinzu. "Der Wind macht alles kälter: schon bei 20 km/h Windgeschwindigkeit empfindet man Minustemperaturen von acht Grad tatsächlich wie minus 20 Grad", gibt der Leiter des ARBÖ-Informationsdienstes Wilhelm Patzold zu bedenken.

Den frostigen Windchill-Faktor bekommen nicht nur Menschen zu spüren, sondern auch abgestellte Autos. Die logische Folge: Batterien werden bei dermaßen arktischen Temperaturen noch schneller leer und bei Dieselfahrzeugen kann es - selbst bei modernen Fahrzeugen - bei solchen Temperaturen zu Störungen kommen.

Ein Tipp von ARBÖ-Techniker Erhard Lenz: "Das Auto über Nacht windgeschützt abstellen und Fließzusätze für Dieselmotoren nur dann verwenden, wenn dies die Herstellerfirmen vorgesehen haben. Vor allem in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland rechnen die Wetterprognostiker für Samstag mit Windgeschwindigkeiten bis zu 20 km/h. Die erwarteten Tiefsttemperaturen bewegen sich zwischen sechs und acht Grad.

Zehn bis fünfzehn Zenitmeter Neuschnee im Wiener Raum

Zehn bis fünfzehn Zenitmeter Neuschnee sorgten im Wiener Raum bereits in den ersten Vormittagsstunden für stundenlange Verzögerung im Straßenverkehr. Auch in Niederösterreich und im Burgenland mussten die Berufspendler lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen, berichtet der ARBÖ. Von Wiener Neustadt nach Wien war eine Autofahrerin dreieinhalb Stunden unterwegs.

Beim ARBÖ häuften sich am Freitag die Abschleppungen von Fahrzeugen: Viele Autofahrer kamen schneebedingt von der Fahrbahn ab, es kam auch zu vielen kleineren Unfällen. Die Pannenfahrer, die ARBÖ-Mitgliedern ohne zusätzliche Kosten aus der Patsche helfen, waren vor allem in Ostösterreich wieder überdurchschnittlich stark gefordert. "Manche Autofahrer vergessen, so Landesgeschätsführer des ARBÖ Burgenland Ing. Rudolf Leeb, auf das Blinken und stellen ihre Fahrzeuge verkehrsbehindernd ab."

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