RK-Wochenendtipp: Kinderfilme über Abenteuer, Krieg und Leid

Wien (OTS) - Unter den Opfern von Gewalt und Krieg befinden sich auch immer wieder Kinder. Vergangenes Jahr stellte im Herbst der in New York tagende UNO-Weltkindergipfel trocken fest: In den 90er Jahren wurden weltweit 2 Millionen Kinder in Kriegen getötet, 300.000 Minderjährige zwangsrekrutiert und 20 Millionen Kinder zu Flüchtlingen gemacht. In dem engagierten Zyklus "Zwischen den Fronten" versucht die Gruppe "Kinderkinowelten" mittels vier Produktionen, zwei Spielfilme, zwei Dokumentationen, die Dimensionen an Leid, aber auch kindlicher Abenteuerlust auszuloten. Im Dokumentarbereich werden die aktuellen Filme "Promesses" (USA/Palästina/Israel 2001) - Israelische und palästinensische Kinder erzählen, wie sie die Trennung im Alltag erfahren - und "Femijet" (Kosovo 2000) gezeigt, in dem serbische und albanische Kinder über den Krieg im Kosovo berichten. Entspannter, unterhaltsamer und abenteuerlicher geht es in den beiden Spielfilmen "Die Ballade vom tapferen Ritter Ivanhoe" (UdSSR 1982; empfohlen ab 6 Jahre) und "Des Henkers Bruder" (DDR, 1979; empfohlen ab 10 Jahre) zu. Letzterer spielt zu Zeiten der Bauernkriege des 16. Jahrhunderts.

Gezeigt werden die Produktionen am 11. und 12. Jänner bzw. am 18. und 19. Jänner in den Kinos Cinemagic (1., Friedrichstrasse 4; Tel.: 586 43 03), Votiv Kino (9., Währingerstrasse 12; Tel.: 317 35 71) und im Hollywood Megaplex DX (22., Wagramer Strasse 79; Tel.: 201 71-71). Für sämtliche Filme gilt ein Einheitspreis von EUR 4,50.

Beginnzeiten und Details sind unter http://www.kinderfilmfestival.at/ abrufbar. (Schluss) hch

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