VSStÖ zu AG: 20 Jahre Scheinunabhängigkeit

Vorsicht vor unerwünschten Folgen der "Kernöffnungszeiten"

Wien (SK) Kritisch sieht der Verband sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) die Bilanz zum zwanzigjährigen Bestehen der ÖVP-Studierendenfraktion "Aktionsgemeinschaft". VSStÖ-Bundesvorsitzende Eva Schiessl am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Zwanzig Jahre ÖVP-AG sind auch zwanzig Jahre der vorsätzlichen Täuschung der StudentInnen". ****

Wenn sich in heute verteilten Presseunterlagen der Satz "Die AG finanziert sich ausschließlich über Inserate und Veranstaltungen" findet, so sei das eine glatte Lüge. "Der Rechnungshofbericht 2000 zeigt ganz klar, dass die AktionsGemeinschaft Subventionen in großem Umfang direkt von der ÖVP erhalten hat".

Der VSStÖ hat nichts gegen "Kernöffnungszeiten" an den Unis. "Dabei muss man allerdings aufpassen, dass einzelne Institute ihre umfangreicheren Öffnungszeiten nicht wieder einschränken. Wir befürworten daher die Vorgangsweise der ÖH Uni Wien, zuerst eine Bestandsaufnahme der Probleme an den Instituten durchzuführen.", so Schiessl abschließend. (Schluss)up/jg

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