Kärnten: Ambrozy entschieden gegen Ausbau von Selbstbehalten

Mehr Selbstbehalte würden insbesondere Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen unverhältnismäßig belasten

Klagenfurt (SP-KTN) - Strikt gegen einen Ausbau von Selbstbehalten in der Krankenversicherung hat sich heute Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Ambrozy ausgesprochen. Mehr Selbstbehalte würden lediglich zu mehr Ungerechtigkeiten führen. Insbesondere Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen würden unverhältnismäßig belastet. Überhaupt würden der ÖVP und der FPÖ zur Finanzierung des Gesundheitssystems ausschließlich Belastungen einfallen, kritisierte Ambrozy. Schon in der vergangenen Legislaturperiode seien die Ambulanzgebühren eingeführt und die Rezeptgebühren drei Mal erhöht sowie Selbstbehalte in Spitälern und bei Heilbehelfen angehoben worden.

"Selbstbehalte bauen immer soziale Schranken auf. Im Übrigen ist die ÖVP bisher jeden Beweis schuldig geblieben, dass Selbstbehalte einen Lenkungseffekt haben", so der Gesundheitsreferent unter Hinweis auf die "sinnlose" Ambulanzgebühr und die "unverschämt hohe" Rezeptgebühr. "Ich trete für eine erstklassige medizinische Versorgung für alle ein und lehne den Ausbau von Selbstbehalten entschieden ab", betonte der Gesundheitsreferent. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Kärnten
Mario Wilplinger
Pressereferent
Tel.: 0463/5778876

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90002