LHStv. Onodi: Generelle Einführung von Selbstbehalten im Gesundheitswesen strikt abzulehnen

Belastungen würden vor allem Klein- und Mittelverdiener, Familien und Ältere Generation treffen

St. Pölten, (SPI) - Auf Ablehnung stößt die neue Diskussion auf Bundesebene über die Einführung genereller Selbstbehalte im Gesundheitswesen bei NÖ Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi: "Generelle Selbstbehalte würden vor allem Klein- und Mittelverdiener sowie kinderreiche Familien und Senioren treffen. Eine Rücksichtnahme auf die sozialen und finanziellen Gegebenheiten der Patienten erfolgt bei generellen Selbstbehalten praktisch nicht. Selbstbehalte sind wohl die schlechteste Art, zusätzliche Mittel für das Gesundheitswesen aufzubringen."****

Für wenige Besserverdienende mögen generelle Selbstbehalte nur eine marginale Belastung sein - für die Mehrheit der Bevölkerung und der Familien könnte es jedoch einen gewaltigen Schritt zurück in ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit, aber auch ihrem Zugang zu einer umfassenden Gesundheitsversorgung bedeuten. Generelle Selbstbehalte können nämlich leicht zu einer Zugangsbarriere werden. Man denke beispielsweise an Operationen, die fünfstellige Eurobeträge kosten -für viele Menschen wären diese Selbstbehalte nicht mehr finanzierbar. Arztbesuche, Behandlungen in Ambulanzen und Krankenhäusern bzw. für andere gesundheitsspezifische Leistungen würden also vor allem jene treffen, die es sich nicht leisten können", so die NÖ Gesundheitsreferentin.
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