Ramharter: Baustellensommer 2003 - Koordination ist gefragt

Baustellen sind eine Belastung für die Wiener Wirtschaft

(Wien, 8. Jän. 2003 / Fachliste der gewerblichen Wirtschaft ) In den Medien wird der heurige Sommer bereits als "Baustellensommer" bezeichnet. Zahlreiche Großbaustellen bedeuten erhebliche Verkehrsbehinderungen. Besonders darunter leiden wird der Wiener Wirtschaftsverkehr. ****

"Es ist unbedingt notwendig, daß dieses Jahr die Koordination der einzelnen Baustellen besser funktioniert", fordert dazu der Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer, Karl Ramharter. Und weiter, "Es muß verhindert werden, daß plötzlich auf den ausgeschilderten Umleitungsstrecken neue Baustellen eingerichtet werden."

Natürlich ist niemand gegen Gebrechen, die das Aufgraben einer Straße nötig machen, gefeit. Wenn aber auf einer Umleitungsstrecke einer Großbaustelle eine neue Baustelle mit zusätzlichen Verkehrsbehinderungen eingerichtet wird, dann kann man wohl von mangelnder Koordination und Rücksichtnahme sprechen.

"Es ist auch wieder einmal der Wirtschaftsverkehr, der durch diese Umleitungen und Staus massiv behindert wird. Zu dem obligaten, mehrmals täglichen Verkehrsstau auf der Tangente kommen nun auch die Behinderungen im innerstädtischen Verkehr", führt Ramharter weiter aus. "Vielleicht wäre es auch möglich, die Verkehrsbeschränkungen an den Wochenenden, an denen ohnehin nicht gearbeitet wird, aufzuheben. Gerade für den Wirtschaftsverkehr, der flexibel auf die Anforderungen reagieren muß, ist eine ebensolche Flexibilität seitens der Verantwortlichen unerläßlich", schloß Ramharter. (Schluß)
(gr)

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