ARBÖ: General Winter schlägt Hauptquartier in Ostösterreich auf

Behinderungen durch Unfälle und hängengebliebene Lkw

Wien (OTS) - General Winter hat sein Hauptquartier am Abend in Ostösterreich aufgeschlagen, berichtet der ARBÖ. Zum Teil dichter Schneefall sorgte vor allem im südlichen und nördlichen Niederösterreich für Sperren und erhebliche Behinderungen.

Auf der A2, Südautobahn, kam es sowohl im Bereich Wöllersdorf als auch im Bereich zwischen dem Knoten Guntramsdorf zu einigen spektakulären Unfällen. Allein die Autobahngendarmerie Tribuswinkel verzeichnete bis 21 Uhr insgesamt 17 Unfälle. Ein besonders spektakulärer Unfall ereignete sich gegen 21:00 Uhr zwischen der Ausfahrt Mödling und der Ausfahrt SCS. Auf der zum Teil schneeglatten Fahrbahn kam ein Klein-Lkw ins Schleudern und überschlug sich. Nach ersten Angaben der Autobahngendarmerie lässt sich überhöhte Geschwindigkeit als Unfallursache nicht ausschließen. Laut ersten Informationen des ARBÖ verlief der Unfall allerdings glimpflich und der Fahrzeuglenker kam mit dem Schrecken davon. Die Autobahn musste im Unfallbereich in Fahrtrichtung Wien gesperrt werden. Im Zuge der Sperre bildete sich binnen weniger Minuten ein kilometerlanger Stau.

Schlecht ausgerüstete Lkw sorgten vor allem auf der A21, Wiener Außenringautobahn, für erhebliche Behinderungen. Hängengebliebene Schwerfahrzeuge sorgten zwischen dem Knoten Steinhäusl und Hochstraß in Richtung Wien für erhebliche Behinderungen.Gegen 21:05 Uhr wurde nach Angaben des ARBÖ auf der A21, in Richtung Südautobahn Kettenpflicht für alle Fahrzeuge verhängt.

Im Waldviertel sorgte Schneegestöber für erhebliche Probleme und Unfälle. Die B7, Brünner Bundestrasse, musste auf Grund des Unfalles mit 2 Pkw zwischen Wolkersdorf und Kollnbrunn gegen 19.30 Uhr für eine dreiviertel Stunde gesperrt werden. Nach ersten Angaben von der Unfallstelle gab es nur Leichtverletzte. Ein hängengenbliebener Lkw sorgte in den späteren Abendstunden im Bereich Drasenhofen ebenfalls für erhebliche Behinderungen. "Der Lkw wurde mittlerweile wieder flott gemacht. Dennoch raten wir Lkw-Lenker, die ins Waldviertel aufbrechen, auf jeden Fall Ketten mitzunehmen, da Schneeverwehnungen und das momentane Schneegestöber für erhebliche Probleme sorgen können", so Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst abschließend.

(Forts. mögl.)

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